Bürgerinitiative hegt neue Hoffnung in Sachen Lkw-Verbot auf der B 62 in Sorga

Verkehr wird neu gezählt

Sorga. Neue Hoffnung schöpft die Bürgerinitiative (BI) „Ruhigeres Hersfeld“ was ein Durchfahrtsverbot für Schwerlastverkehr auf der B 62 in Sorga betrifft.

Das Hessische Verkehrsministerium hatte der BI im Dezember 2012 mitgeteilt, dass für ein solches Verkehrsverbot die zuständige Straßenverkehrsbehörde beziehungsweise der Landrat zuständig ist und sich die BI dementsprechend dorthin wenden solle.

Wie der Pressesprecher des Kreises, Michael Adam, mitteilt, ist eine Verkehrsuntersuchung mit Zählung und Befragung von Unternehmen „Grundlage des möglichen weiteren Handelns“. Diese Verkehrsuntersuchung müsse von Hessen Mobil vorgenommen werden.

Von Seiten Hessen Mobil heißt es, es seien „weitergehende Sonderzählungen speziell zum Schwerlastverkehr“ geplant, wann die stattfinden sollen, steht allerdings noch nicht fest.

Die BI ist der Meinung, dass es in Hessen kaum eine Ortsdurchfahrt gebe, wo so günstige Voraussetzungen für ein Lkw-Durchfahrtsverbot herrschten als bei der B 62 in Sorga.

Passiver Lärmschutz

Die BI und der Ortsbeirat möchten zudem alle vom Verkehrslärm betroffenen Bürger noch einmal darauf hinweisen, dass diese bei Hessen Mobil in Eschwege einen Antrag auf passiven Lärmschutz, zum Beispiel in Form von Lärmschutzfenstern, stellen können, sofern sie dies noch nicht getan haben. So würden 75 Prozent der Kosten für solche Fenster bezuschusst. Für weitere Fragen steht auch der Vorsitzende des Ortsbeirats, Herbert Schmidt, zur Verfügung. Ein weiteres Anliegen ist der BI seit jeher eine Ortsumgehung für den Stadtteil Sorga. Für deren Anmeldung im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2015 hatte sich im Dezember die Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung einstimmig ausgesprochen. (nm)

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