Bad Hersfelder Stadtpolitiker denken über weiteres Baufenster nach – Zustimmung im Ausschuss

Verifone will Neubau im Schilde-Park

Noch ein Neubau im Schilde-Park: Zwischen Stockwerkshallen (links) und Therapiezentrum (rechts) soll das Bürogebäude von Verifone entstehen, das sich optisch dem denkmalgeschützten Backsteinbau anpasst. Visualisierung: Büro Dorbritz

Bad Hersfeld. Im östlichen Schilde-Park in Bad Hersfeld wird möglicherweise ein weiterer Neubau entstehen: Verifone, der bisher am Stadtrand ansässige Hersteller von elektronischen Zahlungssystemen, will mit 150 Mitarbeitern in ein Bürogebäude ziehen, das zwischen den bestehenden Stockwerkshallen und dem geplanten Therapiezentrum errichtet würde.

Die seit der Kommunalwahl veränderten Mehrheitsverhältnisse in der Stadtverordnetenversammlung begünstigen das Vorhaben: Schon der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt empfahl am Mittwoch den Verkauf des 1800 Quadratmeter großen Grundstücks.

Nur die Vertreterin der Grünen stimmte dagegen, drei SPD-Parlamentarier enthielten sich.

Bisher stand im Park nur ein sogenanntes Baufenster zur Verfügung. Für den Neubau des Therapiezentrums wurde jetzt die Baugenehmigung erteilt.

Einer weiteren Bebauung standen bisher sowohl die Beschlusslage wie auch der erklärte Bürgerwille entgegen: Bei der Planung des Schilde-Parks hatte man sich für grüne Erholungsflächen ausgesprochen.

Der Bad Hersfelder Verifone-Ableger, Tochterfirma eines amerikanischen Unternehmens, interessiert sich schon seit einiger Zeit für diesen Standort, hat sich allerdings erst jetzt öffentlich dazu bekannt.

Wie Architekt Frank Dorbritz im Ausschuss im Namen von Verifone erläuterte, soll mit dem Umzug ins Herz der Stadt der Standort Bad Hersfeld gestärkt werden. Auch gehe es um die Repräsentanz des Unternehmens.

Die endgültige Entscheidung über den Grundstücksverkauf fällt die Stadtverordnetenversammlung am kommenden Mittwoch, 25. Mai,  in ihrer Sitzung in der Stadthalle. Beginn ist um 18 Uhr.

Kommentare