Schüler und Initiato ren des Bundeswettbewerbs „Kinder zum Olymp“ werden geehrt

Verdopplung des Erfolges

Freuen sich über die gute Platzierung im bundesweiten Wettbewerb: Schulleiterin Susanne Hofmann (letzte Reihe, Mitte), Leiter der Stadtbibliothek Frank Effenberger (rechts kniend), Polizeidirektor Horst Mertelmeyer (rechts stehend) und Jugendsachbearbeiter von der Polizei Frank Müller (links, hockend), Lehrerin Andrea Exner(links, stehend), sowie Schüler und Lehrer der Konrad-Duden Schule.

Bad Hersfeld. Die Schüler der Konrad-Duden-Schule (KDS) in Bad Hersfeld können stolz auf sich sein, schließlich haben sie sich beim bundesweiten Wettbewerb „Kinder zum Olymp“ unter 700 Mitbewerbern als Endrundenteilnehmer qualifiziert.

Für diesen Erfolg wurden nun in der Aula die Initiatoren des Wettbewerbs mit Urkunden, ausgestellt von der Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, ausgezeichnet. Viel Lob für ihre herausragenden Leistungen gab es auch für die zehn Schüler, die sich stellvertretend für ihre insgesamt 135 Mitstreiter eingefunden hatten.

An dem Projekt „Bad Hersfeld liest ein Buch“ hatten sich fünf Klassen der KDS beteiligt und sich auf unterschiedlichsten Ebenen mit dem Werk „Tannöd“ von Andrea Maria Schenkel auseinandergesetzt.

So wurde zum Beispiel auf der Basis des Kriminalromans ein Drehbuch unter professioneller Anleitung erstellt. Außerdem wurde die Umsetzung in Theater und Kino besucht und auf der Hersfelder Polizeistation die Aufklärungsmittel des im Buch geschilderten Mordfalls von 1922 mit den heutigen verglichen. Durch die Zusammenarbeit bei SMOG – Schule machen ohne Gewalt – bestanden bereits die nützlichen Netzwerke zwischen Schule und Polizei. Weiterer Kooperationspartner war die Stadt Bad Hersfeld „Wir fördern gerne“, bestätigt der Vertreter der Stadt Frank Effenberger und entschied, das Transparent zu „Bad Hersfeld liest ein Buch“ der Schule zu überlassen, auf dem sich im Anschluss die Anwesenden mit ihrer Unterschrift verewigten.

Schon im Jahr zuvor hatte sich die Konrad-Duden-Schule bei dem Wettbewerb in der Kategorie „Theater“ über ebenso gute Ergebnissen freuen können.

„Das bedeutet keine Wiederholung, sondern eine Verdopplung des Erfolges.“ betont Schulleiterin Susanne Hofmann die Wertung von Jugendsachbearbeiter Frank Müller von der Polizei.

Beide Male hatte die Deutschlehrerin Andrea Exner die Initiative ergriffen und ihre Schule bei der Kulturstiftung der Länder für den Wettbewerb angemeldet. Ihr Engagement hat sich gelohnt. Es hat viel Zeit gekostet, aber genauso viel Freude gemacht, wie auch die Schüler bestätigen.

Von Miriam Claus

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