Vitold Rek und Dieter Schenk machen gemeinsame Konzertlesung im Buchcafé

Sie verbinden Wort und Klang

Übersetzt Stimmung in Musik: Kontrabassist Vitold Rek tritt bei Konzertlesung auf.

Bad Hersfeld. Vitold Rek zählt zu den europäischen Jazz-Größen. Und am Donnerstag, 18. März, tritt er zusammen mit Dieter Schenk bei einer Konzertlesung im Hersfelder Buchcafé auf. Überschrieben ist die Veranstaltung mit „Jeder Tag ist ein Tag der Menschenrechte“. Sie beginnt um 20 Uhr.

So hat man einen Solobassisten wohl selten gehört. Bei der Konzertlesung will Vitold Rek seine Kunst unter Beweis stellen, als Solist gefühlvoll und flexibel Stimmungen in Musik umzusetzen. Laut Presseinformation reflektiere Vitold Reks Stil am Kontrabass sowohl seinen jazzigen Hintergrund als auch seine klassische Ausbildung an der Musikakademie Krakau. Auch setzt er sich mit der Musik seiner Heimat, dem Klezmer, auseinander.

Rek ist nicht nur in seiner polnischen Heimat berühmt, sondern spielte auch mit namhaften deutschen Jazzmusikern wie den Gebrüder Mangelsdorff, Heinz Sauer und Bob Degen. Außerdem ist er regelmäßig Gast auf internationalen Jazz-Festivals. Mit dem polnischen Symphonieorchester trat er im November 2008 beim Polnischen Kammermusik Festival Warschau auf.

Dieter Schenk, Ehrenbürger der Stadt Danzig und Honorarprofessor der Universität Lodz, liest zur Musik aus eigenen Texten, die einen Bezug zu Danzig und Warschau in der Zeit des Nationalsozialismus haben. Einige Texte werfen außerdem einen Blick auf die Menschenrechtslage in Indonesien und beleuchten den afrikanischen Kontinent.

Die Konzertlesung ist eine gemeinsame Veranstaltung vom Buchcafé, Amnesty International Bad Hersfeld, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Bad Hersfeld und der Regionalgruppe Nordhessen vom Verein Gegen Vergessen - Für Demokratie.

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