Zed und Ted Mitchell spielten im Buchcafé

Vater und Sohn an der Gitarre

Spielten im Bad Hersfelder Buchcafé: Zed (links) und Ted Mitchell. Foto: Rödiger

Bad Hersfeld. Zed Mitchell ist Sänger, Gitarrist, Komponist und nach wie vor einer der besten europäischen Blues-Musiker.

Die Liste der Künstler, mit denen Zlatko Manojlowic, wie der gebürtige Jugoslawe mit bürgerlichem Namen heißt, schon gemeinsam auf einer Bühne gestanden hat, klingt wie ein „Who is Who“ der europäischen Livemusik-Szene. Er jammte mit Basslegende T.M. Stevens, mit Toto-Voice Bobby Kimball und mit Drummern wie Curt Cress, John Blackwell und Ricky Lawson. 2006 begleitete er Blueslegende B. B. King auf seiner letzten Europa-Tournee.

Momentan tourt Zed Mitchell mit seinem Sohn Ted durch deutsche Liveklubs. Auch Ted ist ein talentierter junger Gitarrist und der ganze Stolz des Vaters. Davon überzeugte sich das Publikum am Freitagabend im Bad Hersfelder Buchcafé. Die beiden spielten überwiegend Kompositionen von Zed Mitchells Soloalben wie etwa die romantische Bluesballade „Springtime in Paris“.

Vater und Sohn sind ein gutes Team, abwechselnd solierten und begleiteten sich beide und warfen sich die sprichwörtlichen musikalischen „Bälle“ gegenseitig zu.

Zed Mitchell zog an Gitarre und Gesang alle Register, er improvisierte Scat-Solis, die er absolut synchron mit seiner akustischen Gitarre mitspielte und sang mit seiner sehr wandelbaren Stimme seine durchgehend englischsprachigen Eigenkompositionen.

Das Bad Hersfelder Publikum genoss die Professionalität und Spielfreude dieses symphatischen Vater-Sohn-Duos und applaudierte wohlwollend nach jedem weiteren Song der beiden virtuosen Bluesmusiker. (rö)

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