Führungsunterstützungsbataillon 286 verabschiedet Oberstleutnant Schreiber

Unter neuem Kommando

Ehrenmünze des Verbandes für die Repräsentanten der Patengemeinden: Rotenburgs Bürgermeister Manfred Fehr, Bebras Bürgermeister Horst Groß und Alheims Rathauschef Georg Lüdtke, von links, erhielten die Auszeichnung von Oberstleutnant Gerald Schreiber als Zeichen der Verbundenheit.

Rotenburg. Ganz großer Bahnhof im Rotenburger Schlosshof: Der Kommandeurswechsel beim Führungsunterstützungsbataillon 286 wurde am Dienstag mit vielen geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft, aber auch mit vielen Zaungästen zelebriert. Der Kommandeur des Führungsunterstützungsregiments 28, Oberst Johann-Peter Schmitz, übertrug das Kommando auf Oberstleutnant Uwe Reinhardt. Musikalisch begleitet wurde die Zeremonie vom Heeresmusikkorps 2.

Reinhardts Vorgänger, Oberstleutnant Gerald Schreiber, wechselt nach drei Jahren als Chef der Alheimerkaserne ins Verteidigungsministerium nach Berlin. Er bedankte sich nicht nur bei seinen Soldatinnen und Soldaten, sondern auch bei den Bürgern Rotenburgs und der umliegenden Orte, denn: „Die Art und Weise, wie man hier als Soldat aufgenommen und integriert wird, ist beachtlich. Das habe ich so an noch keinem anderen Standort erlebt.“

Die gute und enge Verbindung zwischen der Stadt und „ihren Soldaten“ ist Oberst Schmitz bekannt. Er kenne den Standort noch aus seiner Zeit im Kommando der 2. Panzergrenadierdivision, berichtete der Oberst, der allerdings nicht auf die Zukunft des Rotenburger Standorts einging.

Er erklärte lediglich, dass die Zahl der Führungsunterstützungsbataillone von elf auf sechs reduziert werde. Wo diese künftig stationiert sein werden, sei nicht bekannt. Deshalb blicken alle gespannt auf den kommenden Mittwoch. An diesem 26. Oktober will der Bundesverteidigungsminister bekanntlich Standortentscheidungen bekanntgeben.

Von Silke Schäfer-Marg

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