Ungarische LOMO-Tochter verkauft

Bad Hersfeld. Auch die Geschäftsanteile eines ungarischen Tochterunternehmens der insolventen LOMO Lorenz Mohr GmbH & Co. KG in Bad Hersfeld sind jetzt verkauft. Die LOMO Hungária KFT, deren Geschäftsgegenstand das Betreiben von Autohöfen und Tankreinigungsanlagen ist, wurde an das österreichische Speditionsunternehmen Alois Steiner GmbH mit Sitz in Illmitz übertragen. Dies teilte der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Kai Dellit, Partner der Kanzlei hww wienberg wilhelm, mit.

Dem Verkaufsprozess gingen langwierige Verhandlungen mit internationalen Interessenten, darunter großen Mineralölunternehmen, Speditionen und mittelständischen Tankstellenbetreibern, voraus. Dellit: „Durch den Verkauf ist einerseits die Zukunft der Gesellschaft mit ihren Arbeitsplätzen gesichert und andererseits die Ausschüttung einer höheren Quote an die Insolvenzgläubiger der LOMO ermöglicht worden.“

Bereits bis Mitte des Jahres war es Dellit gelungen, das deutsche LOMO-Tankstellennetz zu verkaufen. (red)

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