118 Menschen im vergangenen Jahr schwer verletzt

Unfallstatistik: Weniger Tote im Straßenverkehr

Präsentierten die Verkehrsunfallstatistik 2013: Polizeipräsident Alfons G. Hoff (vorn links) und der Leiter der Polizeidirektion Bad Hersfeld, Klaus Wittich (vorn rechts) sowie Horst Mertelmeyer (hinten links) und Harald Scholz (hinten rechts) , die Leiter der Polizeistationen in Rotenburg und Bad Hersfeld. Foto:  Schankweiler-Ziiermann

Hersfeld-Rotenburg. Fünf Menschen starben im vergangenen Jahr auf den Straßen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Weitere 118 Personen wurden schwer verletzt bei insgesamt 2400 Unfällen. Damit ist die Zahl der Unfälle die niedrigste seit 2008, die Zahl der Schwerverletzten ist insofern positiv, als sie sich seit vier Jahren „nur“ noch zwischen 110 und 125 bewegt. Vor zehn Jahren bezifferte die Polizei die Zahl noch auf 163 Schwerverletzte und zwölf Tote.

Von erfreulichen Zahlen wollten Polizeipräsident Osthessen, Alfons Georg Hoff, die Leiter der Polizeistationen in Bad Hersfeld, Harald Scholz, und Rotenburg, Horst Mertelmeyer, sowie Pressesprecher Manfred Knoch bei Vorstellung des Verkehrsberichtes 2013 trotzdem nicht sprechen. Jeder Tote, jeder schwer Verletzte sei einer zu viel, hinter jedem schweren Unfall steckten tragische Schicksale.

Unter den fünf ums Leben gekommenen Verkehrsteilnehmern waren keine jungen Fahrer. Die Zahl der von jungen Fahrern verursachten Unfälle in Osthessen nahm um zehn Prozent ab, die der dabei Verunglückten um 20 Prozent.

Dennoch gehören junge Fahrer ebenso wie Kinder, Jugendliche und auch Senioren zu den Risikogruppen.

Unfallursache Nummer eins bei den schweren Unfällen: Die Autofahrer sind zu schnell unterwegs. An zweiter und dritter Stelle stehen mangelnder Sicherheitsabstand und Verletzungen der Vorfahrtsregeln, erläuterte der Leiter der Polizeidirektion in Bad Hersfeld, Klaus Wittich.

Geschwindigkeitskontrollen der Polizei gehören zu den Maßnahmen, mit der die Polizei Unfällen vorbeugen möchte. Es handele sich nicht um Abzocke, sagte Hoff: „Wir müssen sehen, dass langsamer und sicherer gefahren wird.“

Alkoholbedingte Unfälle sind allgemein rückläufig und im Vergleich zu 2009 um fast 20 Prozent gesunken. ZUM TAGE

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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