Umzug, Einzug und leere Stühle

Liebe Leserinnen und Leser der Hersfelder Zeitung, mit Gaunereien startete die vergangene Woche. Eine Leserin wandte sich an die Redaktion, als ein vermeintlicher Sanitäter versuchte, ihr das Geld aus der Tasche zu ziehen. Angeblich für einen Luftrettungsverein auf Mitgliedersuche, klingelte der junge Mann an der Tür der Bad Liebensteinerin. Aber ohne Erfolg: Die Frau roch den Braten.

Auf einen Einzug hofft derzeit der Lutherstammort Möhra – und zwar in das sanierte Pfarrhaus. 600 000 Euro kostete das Bauprojekt, aber ein Pfarrer für die Luthergemeinde fehlt weiter. Der Tiefenorter Pfarrer Andreas Fritsch hat jüngst die Vakanzverwaltung übernommen, nachdem der Schweinaer Pfarrer Norbert Endter die Vakanzverwaltung in Bad Liebenstein übernimmt – dort war bisher die Familie Bregas zuständig, die nun aber auch weggezogen ist.

Neu eingezogen ist man aber in Dermbach. Nach einem Jahr Innensanierung ist die katholische Kirche nun wieder eröffnet worden. Neben Handwerkern und Restauratoren leisteten Ehrenamtliche über 2000 Arbeitsstunden.

Leere Stühle hinterlassen haben sechs Mitglieder des Hauptvorstandes des Rhönklubs. Nach Zoff und einer Rücktrittswelle fehlen dem Wanderverein mit 24 000 Mitgliedern nun Präsident, Schatzmeister, Schriftführer, Hauptnaturschutzwart, Pressewart und Hauptwerbewart. Nun hofft man, dass sich die Wogen glätten und die vakanten Stellen so schnell wie möglich wieder besetzt werden können.

Internationale Künstler zieht es in dieser Woche nach Bad Salzungen. Noch bis zum 13. Juli findet hier das 5. Internationale Bildhauersymposium statt. Thema in diesem Jahr: „Einklang“. peggy.machoi.extern@stz-online.de

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