Erstmals Abitur am Beruflichen Gymnasium/Durchschnitt: 2,5

Über 400 Abiturienten an vier Schulen

Hersfeld-Rotenburg. Genau 417 Schülerinnen und Schüler haben im Kreis Hersfeld-Rotenburg in diesem Jahr ihr Abitur abgelegt. An den vier Schulen in Bad Hersfeld, Rotenburg, Heringen und am Beruflichen Gymnasium in Bebra erreichten die jungen Absolventen einen vergleichbaren Durchschnitt: Rund gerechnet liegt er an allen vier Schulen bei der Note 2,5.

Der erste Jahrgang hat am neuen Beruflichen Gymnasium (BG) in Bebra die Allgemeine Hochschulreife erlangt: Schulleiter Wolfgang Haas erklärte, alle 45 zugelassenen Schüler hätten bestanden, man sei sehr zufrieden. In der 11. Klasse begonnen hatten 60 Schüler. Einige hätten wohl vermutet, dass es am BG leichter sein würde, doch hier werde das Zentralabitur abgelegt wie an den anderen gymnasialen Oberstufen, sagte Haas. Die 15 Schüler seien aber an der Schule geblieben und zur Fachoberschule oder in eine Ausbildung gewechselt.

Nicht alle Schüler, die sich zum Abitur gemeldet hatten, haben ihr Ziel erreicht: In Heringen ist es nur einer, in Rotenburg sieben und in Bad Hersfeld, dem größten Abi-Jahrgang, sind es 15. An der Modellschule Obersberg (MOS), so erklärte Studienleiter Klaus Riedel, handelt es sich in diesem Jahr um einen relativ großen Jahrgang mit 241 Schülern, die zu den Prüfungen angetreten waren. Der nächste Jahrgang ist mit 230 Schülern sogar kleiner, obwohl es sich um den ersten Doppeljahrgang (acht und neun Jahre bis zum Abitur) handelt. Darauf folge wieder ein Doppeljahrgang mit 330 Schülern.

In Heringen gab es mit 53 Schülern schon den ersten Doppeljahrgang. Studienleiterin Astrid Bachelier berichtet, einen nennenswerten Unterschied zwischen jüngeren und älteren, was die Leistung betrifft, habe man nicht beobachtet. 101 Schüler waren nach Angaben von Friedhelm Großkurth, Leiter der Jakob-Grimm-Schule Rotenburg, hier zu den Prüfungen angetreten. SEITE 2

Von Gudrun Schankweiler-Ziermann

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