Umweltministerium: Erhöhte Wachsamkeit

Trockenheit steigert Waldbrandgefahr

Die Feuerwehr im Kreis hatte in den vergangenen Tagen bereits gut zu tun – es gab viele Böschungs- und Flächenbrände. Foto: Manns

Hersfeld-Rotenburg Aufgrund der trockenen Witterung und der wärmeren Temperaturen steigt die Waldbrandgefahr. Das teilt das Hessische Umweltministerium mit. „Bevor im Frühjahr bei Sträuchern, Bäumen und Bodenvegetation frisches Grün stärker ausgetrieben ist, stellen vertrocknetes Reisig und Laub sowie Gras des Vorjahres eine potenzielle Brandgefahr für die Wälder dar“, heißt es in einer Mitteilung des Umweltministeriums.

Tatsächlich hat es in den vergangenen Tagen im Kreis vermehrt Einsätze der Feuerwehren wegen Flächen- und Böschungsbränden gegeben. Auswertungen der zurückliegenden Jahre beweisen, dass in Hessen die Monate April und August die mit Abstand höchste Anzahl von Waldbränden im Jahresverlauf aufweisen. Derzeit bestehe eine mittlere bis lokal hohe Waldbrandgefahr. Aufgrund eines vorhergesagten Temperaturrückgangs und damit verbundenen leichten Niederschlägen ist ab dem Wochenende zumindest vorübergehend mit einer leichten Abnahme der Waldbrandgefahr zu rechnen. Dennoch gilt: Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht werden.

Außerdem ist im Wald das Rauchen zwischen Anfang März und Ende Oktober grundsätzlich verboten.

Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen. Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren. (red)

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