Überdurchschnittlicher Anstieg der Übernachtungszahlen in 2010

Tourismus: Kreis legt um 6,3 Prozent zu

Hanns-Karl Madelung

Hersfeld-Rotenburg. Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat im Tourismus-Geschäft im vergangenen Jahr überdurchschnittlich zugelegt: Um 6,3 Prozent auf insgesamt 1 058 259 ist die Zahl der Übernachtungen zwischen Januar und Dezember angestiegen. Hessenweit lag der Zuwachs bei lediglich 4,6 Prozent. 2009 hatte die Branche im Kreis noch ein Minus von 4,2 Prozent verkraften müssen.

Laut der Jahresbilanz des Hessischen Statistischen Landesamtes in Wiesbaden lag die Aufenthaltsdauer in den Beherbergungsbetrieben des Landkreises im Durchschnitt bei 2,7 Tagen. Daraus ergibt sich eine Gesamtzahl von 384 967 Gästen, die im vergangenen Jahr zwischen Alheim und Haunetal begrüßt werden konnten.

„Das ist sehr schön, da lässt sich drauf aufbauen“, kommentierte Hanns-Karl Madelung, der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes im Kreis Hersfeld-Rotenburg, die Zahlen aus Wiesbaden.

Das gute Abschneiden der Region führte Madelung auf den allgemeinen Trend zum Urlaub in Deutschland, auf die hohe Qualität der Häuser und die verschiedenen Marketingaktivitäten zurück.

Vorne lagen in der Statistik die beiden großen Städte im Kreis, Bad Hersfeld und Rotenburg. Die Lullusstadt kam im vergangenen Jahr auf 314 884 Übernachtungen, 2,3 Prozent mehr als 2009. Rotenburg verzeichnete mit 280 453 Übernachtungen ein deutliches Plus von 4,9 Prozent. Kirchheim legte bei 145 116 Übernachtungen um 3,4 Prozent zu.

Maßgeblichen Anteil am Zuwachs für die Region hatten die Gemeinden Wildeck, Hohenroda, Friedewald und Nentershausen. Einbußen verzeichneten hingegen Bebra, Neuenstein und Haunetal. hintergrund, zum tage

Von Karl Schönholtz

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