Kein Hinweis auf Chemieunfall bei Bad Hersfeld

Tote Fische in der Fulda ein Rätsel

Symbolbild

Bad Hersfeld. Keinen Hinweis haben Polizei und Fachbehörden auf die Ursache, die zum Tod der Fische geführt hat, die am Sonntag ein Spaziergänger vor dem Fuldakraftwerk der Bad Hersfelder Stadtwerke An der Bleiche gesichtet hatte.

Polizei und Feuerwehr waren an das Wehr ausgerückt (wir berichteten gestern). Bis zum Eintreffen der Feuerwehr seien die Fische allerdings schon abgetrieben gewesen, berichtet Helgo Altenburg als Sprecher der Polizei in Bad Hersfeld zu dem Vorfall.

Sowohl Feuerwehr als auch die Polizei nahmen Wasserproben, die allerdings erst am gestrigen Montagmittag zum Fachinstitut Dr. Schöcke in Söhrewald bei Kassel eingesandt werden konnten. Der einzige Zeuge ist noch nicht vernommen. „Von daher gibt es keine neuen Erkenntnisse“, sagte Polizeisprecher Altenburg. Das ist zugleich der Sachstand bei der Unteren Wasserbehörde des Landkreises.

Da im Bereich des Wehres auch der Kühlwasserkanal des Faserherstellers Performance Fibers mündet, wurde auch die Obere Wasserbehörde eingeschaltet, die unter dem Dach des Staatlichen Umweltamtes angesiedelt ist. Dort sieht man kein Indiz dafür, dass ein wassergefährdender Stoff ausgetreten sein könnte. Die Firma hatte nach dem Alarm den Kanal geschlossen. Im Wasser tummelten sich munter kleine Fische. (kh)

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