An Schwertransport mit 20 Achsen kam kein Auto vorbei – Treibscheibe für K+S

227 Tonnen rollen durch den Kreis

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Passt: Der Schwertransport rollt auf dem Weg nach Philippsthal durch die Baustelle an der Lomo-Kreuzung in Bad Hersfeld. Foto: Krannich

Niedreraula/Philippsthal. Ein 227 Tonnen schwerer und 7,20 Meter breiter Schwertransporter hat am Freitagmorgen gegen 2.30 Uhr die Autobahn bei Niederjossa verlassen, um weiter auf der Bundesstraße 62 eine Treibscheibe in das Kaliwerk Hattorf nach Philippsthal zu bringen. Bereits vor Alsfeld hatte die Polizei aus Bad Hersfeld die Begleitung des Schwertransports übernommen.

In Alsfeld Ost fuhr der Transport auf die A 5 und von dort weiter über die A 7 bis zur Abfahrt Niederaula. Den ersten Engpass hatte der riesige Schwertransort in Niederaula zu bewältigen, da dort die Häuser sehr dicht an der Bundesstraße stehen. Die zweite kritische Passage war die sogenannte Lomokreuzung in Bad Hersfeld, da dort wegen Bauarbeiten die Fahrbahnen ohnehin schon eingeengt sind. Während der gesamten Fahrt über die Bundesstraße musste abschnittsweise der Gegenverkehr angehalten werden, damit der breite Koloss, seinen Weg fortsetzen konnte. Die neue Treibscheibe für Kali und Salz wurde dringend benötigt. An der rechtzeitigen Montage hängen über 900 Arbeitsplätze. (red/jk)

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