71-Jähriger nicht angeschnallt – Waffen im Auto

Tödlicher Unfall mit Campingbus auf A7

Tödlich verletzt wurde der Fahrer dieses Campingbusses, der auf der A7 ins Schleudern geraten war und die Böschung hinunter rutschte. Die Bergung des Autos gestaltete sich recht schwierig. Foto: Krannich

Kirchheim. Tödlich verletzt worden ist der 71-jährige Fahrer eines VW-Campingbusses bei einem Unfall am Montag gegen 22.40 Uhr auf der A 7 zwischen dem Hattenbacher Dreieck und dem Kirchheimer Dreieck in Richtung Kassel.

Laut Polizei war der Fahrer aus Kiel im Kurvenbereich einer Gefällestrecke zu schnell unterwegs. Er erschrak, kam beim Gegenlenken ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Campingbus schleuderte über die Fahrbahn, walzte die Schutzplanke nieder, überschlug sich und prallte in einer abschüssigen Böschung gegen mehrere Bäume, bevor er zwischen den Büschen auf der Seite liegen blieb. Der Fahrer, der alleine im Fahrzeug saß, war nicht angeschnallt und wurde aus dem Bus geschleudert.

Videobericht

Der Fahrer eines Sprinters und der Fahrer eines Sattelzuges hielten an und versuchten den 71-Jährigen zu finden. Erst beim Eintreffen eines Rettungswagens wurde er mehrere Meter vom Fahrzeug entfernt entdeckt. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der Mann soll Waffensammler gewesen sein, er hatte mehrere Waffen aus dem 1. und 2. Weltkrieg im Auto und kam offenbar von einer Sammlerbörse. Die Waffen wurden sichergestellt.

Fotos von der Einsatzstelle

Tödlicher Unfall auf der A7 - Campingbus verunglückt

Die Bergung des Busses gestaltete sich schwierig, der Verkehr auf der Autobahn wurde jedoch nicht behindert. Der Schaden beträgt etwa 4000 Euro. (YK/red/nm)

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