Kommunalpolitiker informierten sich über die Kreuzgangfestspiele in Feuchtwangen

NBL auf Theatertour in Franken

Uwe Kohlstädt, Intendant Johannes Kaetzler, Stadtrat Dr. Klaus-Dieter Fischer, Michael Bock und Armin Leckel (von links). Foto: nh

Bad Hersfeld. Die Kreuzgangfestspiele in Feuchtwangen waren kürzlich das Ziel einer Informationsfahrt der Fraktion Neue Bürgerliste (NBL) in der Bad Hersfelder Stadtverordnetenversammlung. Die fränkische Stadt Feuchtwangen gehört mit ihren seit 1949 im ehemaligen Klosterhof und den Kreuzgangarkaden stattfindenden Festspielen gemeinsam mit Bad Hersfeld zur Arbeitsgemeinschaft der Zehn Deutschen Festspielorte.

Themen des Besuchs der NBL-Stadtverordneten und des Stadtrats Dr. Klaus-Dieter Fischer waren neben der allgemeinen Situation der Festspielbühnen organisatorische und technische Fragen, das Marketing, die Festspielfinanzierung einschließlich der Gewinnung von Sponsoren und das Verhältnis der künstlerischen Leitung zu den Entscheidungsträgern in der Kommunalpolitik.

Ein herzliches Wiedersehen gab es dabei mit Festspielintendant Johannes Kaetzler. Dem sonst in Hamburg lebenden Theatermann war 1996 in der Stiftsruine eine laut NBL beeindruckende Inszenierung von Goethes Faust I mit Matthias Habich in der Hauptrolle gelungen. NBL-Stadtverodneter Armin Leckel, der das Treffen in Feuchtwagen organisiert hatte, stand damals mit der Action-Gruppe auf der Bühne.

Für Intendant Kaetzler ist die diesjährige Spielzeit ein „Ausreißer nach oben“. So habe man in Feuchtwangen die erwartete Besucherzahl deutlich übertroffen und müsse sich keine finanziellen Sorgen machen.

Einen Schwerpunkt legt Johannes Kaetzler auf das Kindertheater, das für drei verschiedene Altersgruppen angeboten wird, und bei dem in dieser Saison „Meister Eder und sein Pumuckl“ einen besonders erfolgreichen Schwerpunkt bildete.

Die Stückauswahl für 2014 wollte Kaetzler den Bad Hersfelder Gästen noch nicht verraten. Diese erfolge in Feuchtwangen gemeinsam mit den städtischen Gremien. „Wir machen Festspiele für die Stadt, und wir machen Festspiele für unser Publikum“, laute Kaetzlers Devise.

Bei einem Rundgang hinter den Kulissen konnten sich die NBL-Vertreter von den „hervorragenden technischen Bedingungen“ in dem mit großem finanziellen Aufwand des Freistaates Bayern und der Stadt Feuchtwangen kürzlich umfassend renovierten Klosterareals überzeugen und manche Anregung mit nach Hause nehmen.

Den Abschluss bildete der Besuch des Musicals „Anatevka“ in der Regie von Johannes Kaetzler, die vom Publikum mit stehendem Applaus bedacht wurde. (red/nm)

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