Neue Sonderausstellung erzählt die Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele seit 1951

Theater im „wortreich“

Vorfreude auf die neue Ausstellung zur Festspielgeschichte: Bürgermeister Thomas Fehling (links), Ausstellungsmacher Heike Volkert und Eckart Büxel, Helgo Hahn von den Freunden der Stiftsruine (rechts) und Reinhard Faulstich von der Sparkasse (Zweiter von rechts) präsentieren einen ersten Probedruck einer Ausstellungstafel. Foto: nh

Bad Hersfeld. Eine neue Sonderausstellung im „wortreich“ beschäftigt sich mit der Geschichte der Bad Hersfelder Festspiele. Sie wird am 5. Juni eröffnet und trägt den Titel: „Großes Theater – Bad Hersfelder Festspiele seit 1951“. Sie wird von der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine und der Sparkasse präsentiert. Die Retrospektive wird bis zum 30. August gezeigt.

Die Sparkasse finanziert im Zuge ihre Kulturförderung die Ausstellung. Dies und die enge Zusammenarbeit mit den Freunden der Stiftsruine ermögliche eine „einzigartige Präsentation der Festspielgeschichte mit viel Liebe zum Detail“, freut sich Bürgermeister Thomas Fehling. Durch die Mitmach-Exponate würden die Festspiele nun nicht nur in der Ruine sondern im „wortreich“ lebendig.

„Das Vorhaben, den Bad Hersfelder Festspielen einen ganzjährigen Auftritt für interessiertes Publikum zu geben, hat uns begeistert“, sagt Reinhard Faulstich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg. „Als nachhaltiger Förderer von Festspielkultur in Bad Hersfeld haben wir gerne die erforderlichen Mittel dazu bereitgestellt.“

Helgo Hahn als Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde der Stiftsruine ergänzt: „Mit dieser Ausstellung wird ein lange gehegter Wunsch realisiert, die Bad Hersfelder Festspiele für Besucher und Gäste rund ums Jahr zu präsentieren, in der öffentlichen Wahrnehmung noch stärker zu verankern und gleichzeitig die großartige Entwicklung der größten deutschen Sommerfestspiele in vielen Facetten darzustellen.“

Bis zur Eröffnung Anfang Juni laufen die Vorbereitungen noch auf Hochtouren. „Die Präsentationswände für die Ausstellung sind in Arbeit, wir kümmern uns aktuell um die gestalterischen und technischen Feinheiten“, so Ausstellungsentwicklerin Heike Volkert. Auch im „wortreich“ sind die Arbeiten an den neuen Mitmach-Stationen fast abgeschlossen. Die Besucher können sich dann in der fertigen Ausstellung nicht nur mit spannenden Fakten und interessanten Geschichten rund um die Festspiele beschäftigen, sondern auch selbst in die Rollen von Regisseur, Schauspieler oder Bühnenbildner schlüpfen. (red/kai)

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