Grundsteinlegung für das neue Parkhaus im Bad Hersfelder Schilde-Stadtpark

Ein Teil der Umgebung

Die aktuelle HZ packte Hartmut H. Boehmer, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsbetriebe, nebst Plänen und Kleingeld in die Edelstahl-„Bombe“, die in den Grundstein des neuen Parkhauses im Schildepark einzementiert wurde. Rechts im Bild Architekt Frank Dorbritz, links im Bild Steffen zur Linde, Verkaufsleiter der Firma Goldbeck in Kassel, die das Parkhaus errichtet.

Bad Hersfeld. Für das „gute Fundament“, das Steffen zur Linde von der Firma Goldbeck gestern in seiner kurzen Ansprache zur Grundsteinlegung für das Parkhaus im künftigen Schilde-Stadtpark von Bad Hersfeld erwähnte, hatten seine Mitarbeiter längst gesorgt. Auch zwei Treppenaufgänge aus Beton-Fertigteilen sind schon zu sehen. Denn anderenfalls wäre es auch kaum vorstellbar, dass die Riesen-Garage mit 189 Stellplätzen schon im Juni kommenden Jahres fertig wird.

Das Besondere des 2,1-Millionen-Projekts, das die Parkhaus-Spezialisten aus Kassel im Auftrag der städtischen Wirtschaftsbetriebe errichten, wird jedoch erst kurz vor Schluss der Bauarbeiten ersichtlich sein. Denn Architekt Frank Dorbritz verspricht den Hersfelder eine „einzigartige Fassade“ aus Lärchenholzlamellen, hinter der die Betonkonstruktion verschwindet. Das Äußere soll dann wie eine Haut wirken und – nicht zuletzt durch die gewollte Verwitterung – mit der Umgebung verschmelzen.

Behinderten-WC

Das Parkhaus wird außerdem eine Toilettenanlage mit Behinderten-WC enthalten. Auf dem oberen Parkdeck werden die Vorrichtungen für die Installation einer Photovoltaikanlage geschaffen.

Die Grüße der städtischen Gremien überbrachte Stadtrat Valentin Wettlaufer, der den amtieren Bürgermeister Lothar Seitz vertrat.

Die Firma Goldbeck gilt als Spezialist für Parkhäuser. Die Gruppe beschäftigt an 29 Standorten in Deutschland – darunter Kassel – und in ihren europäischen Niederlassungen 2400 Mitarbeiter.

Von Karl Schönholtz

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