TED-Ergebnis: Unmut über Gäfgen-Urteil

Bad Hersfeld. Mit Unmut und Unverständnis haben die HZ-Leser darauf reagiert, dass der Kindsmörder Markus Gäfgen 3000 Euro Schmerzensgeld erhalten soll. Insgesamt hatten sich 395 Anrufer an unserer TED-Umfrage vom vergangenen Freitag beteiligt.

Die überwältigende Mehrheit von 281 Anrufern war der Meinung, dass das Urteil eine Frechheit sei und ein Kindsmörder jeglichen Anspruch auf Schmerzensgeld verwirkt habe. 102 Anrufer waren darüber hinaus der Meinung, dass dieser Fall überhaupt nicht vor Gericht hätte zugelassen werden dürfen.

Nur elf der 395 TED-Teilnehmer zeigten Verständnis für das Urteil der Richter, wonach in einem Rechtsstaat einem Straftäter keine polizeiliche Gewalt angedroht werden dürfe und Gäfgen daher das Schmerzensgeld zustehe. (kai)

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