Neuer 3D-Drucker der Hochschule Mittelhessen eröffnet ungeahnte Möglichkeiten

Technik, die begeistert

Freuen sich sichtlich über die neue technische Errungenschaft: von links Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien Studium Plus e.V., Bürgermeister Thomas Fehling, Prof. Dr. Fabian Tjon, Studiengangsleiter der Technischen Hochschule Mittelhessen, und Gerhard Heß, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg. Foto: Schleif

Bad Hersfeld. Als einen „großen Schritt in die Zukunftsträchtigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Region“, beschreibt Norbert Müller, Vorstandsvorsitzender des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien Studium Plus e.V., das neue Wunderwerk der Technik, was nun im Schilde-Park zu Hause ist.

Und so war das Interesse groß bei der Einweihung des neuen 3D-Druckers, der den rund 120 Studierenden der Technischen Hochschule Mittelhessen am Standort Bad Hersfeld künftig für Forschung und Lehre zur Verfügung stehen wird.

Wertschöpfung für Hersfeld

Voller Stolz blickt dann auch Prof. Dr. Fabian Tjon, Studiengangsleiter an der Technischen Hochschule Mittelhessen, auf das Gerät und würdigt gleichzeitig die Vorreiterrolle von Bürgermeister Thomas Fehling: „Ohne Herrn Fehlings Ideen und Initiative wären wir heute nicht hier“, so Tjon. Denn der Bürgermeister sei „Feuer und Flamme“ gewesen und habe somit neben der Stadt auch die anderen Mit-Initiatoren des Projektes, die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, überzeugen können. Bürgermeister Fehling verspricht sich eine Wertschöpfung für Bad Hersfeld, von der sowohl das Renommee der Hochschule als auch die Stadt an sich profitieren könne. „Für mich geht heute ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung. Bad Hersfeld ist ganz vorne mit dabei.“ Doch nicht nur Forschung und Lehre haben die Initiatoren dabei im Blick.

Im zweiten Schritt soll die zukunftsweisende Technologie auch für eine gewerbliche Nutzung und somit der lokalen Wirtschaft zur Verfügung stehen. Gerhard Heß, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, verdeutlicht die Motivation des Engagements: „Wir haben natürlich eine gewisse Erwartungshaltung, denn die Investition soll letztlich der regionalen Wirtschaft zugutekommen. Die Sparkasse erhofft sich ein Kompetenzzentrum.“

Auch bei den Studierenden stieß die Präsentation des neuen 3D-Druckers auf großes Interesse. Viele waren gekommen, um bei der Vorstellung dabei zu sein. David Andre Hugo ist Student im fünften Semester Maschinenbau. Er wird das Gerät künftig federführend bedienen und kennt sich bereits bestens aus. „Hier haben wir ein fertiges Druckerzeugnis. Das Wachs schmilzt weg und das fertige Kunststoffteil bleibt stehen.“ Bis zu DIN A4 große Exponate könne der Drucker realisieren, so der gebürtige Ausbacher.

Und so waren alle Beteiligten überzeugt, dass nun in Bad Hersfeld ein kleiner Teil dieser „industriellen Revolution“ ungeahnte Möglichkeiten für alle eröffnen wird.

Von Astrid Schleif

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