Hersfelder Projekt hat sich bewährt – Immer noch Verstöße gegen Fütterungsverbot

Tauben fliegen auf ihre Türme

Der Taubenturm am Schillerplatz wird mittlerweile von einer großen Anzahl wild lebender Stadttauben angenommen. Foto: nh

Bad Hersfeld. Das so genannte „Taubenprojekt“ in Bad Hersfeld bewährt sich. Durch die Einrichtung von drei Taubenschlägen in der Breitenstraße, am Rathaus und am Schillerplatz, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut werden, konnte eine tierschutzgerechte Regulierung des Taubenbestandes umgesetzt werden.

Dieses Fazit zog der Runden Tisch „Bad Hersfelder Taubenprojekt“ bei seiner jüngsten Sitzung. Seit Bestehen der Schläge wurden viele hundert Bruteier entnommen und durch Attrappen ersetzt, wodurch der Taubenbestand erheblich reduziert werden konnte.

Kiloweise Taubenkot

Zudem konnte durch die regelmäßige Reinigung der Taubenschläge, wobei täglich mehrere Kilo Taubenkot entnommen werden, eine wesentlich größere Verschmutzung der Stadt vermieden werden. Nach Ansicht der am Runden Tisch beteiligten Hauseigentümer seien aber noch weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Taubenproblems erforderlich.

Es wurde beklagt, dass trotz des in Bad Hersfeld bestehenden Fütterungsverbotes leider immer noch auf Grund falsch verstandener Tierliebe Tauben auf öffentlichen Straßen und in öffentlichen Anlagen gefüttert würden. Der anwesende Vertreter der Ordnungsbehörde sagte zu, dies künftig stärker zu kontrollieren. Verstöße könnten mit Bußgeld bis zu 50 Euro oder mehr geahndet werden.

Die Hersfelder Bürger werden gebeten, den Fachbereich Technische Verwaltung (Telefon: 201 312) über weitere Tauben-Nistplätze in der Innenstadt zu informieren. Zur finanziellen Unterstützung des Projekts wurde ein spezielles Konto eingerichtet:

• Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, Kto.-Nr. 62, BLZ 532 500 00

• VR-Bank Bad Hersfeld e. G., Kto.-Nr. 12360, BLZ 532 900 00

Stichwort „Bad Hersfelder Taubenprojekt“

†  Weitere Informationen gibt es im Technischen Rathaus, Landecker Straße 11 oder im Fachbereich Bürgerdienste, Am Markt 16. (red/kai)

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