„Talk-Show-Zahl zur Verunglimpfung“

„Die Zahl von angeblich 90 Prozent falscher Bescheide geistert durch die gesamte Republik“, erklärt der Sprecher des Landkreises, Michael Adam. Sie sei eine „Talk-Show-Zahl“ und werde nur zu gerne von denjenigen benutzt, die keine Detail-Kenntnisse haben und die Hartz-IV-Behörden pauschal verunglimpfen wollen.

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg als Optionskommune habe laut Adam im Jahr 2009 mehr als 10 000 Bescheide an die rund 3 800 Bedarfs-Gemeinschaften im Kreis versendet. Gegen diese wurden lediglich 264 Widersprüche eingelegt und davon führten nur 57 zu Klagen – nicht einmal ein Prozent aller Bescheide. Das sei eine beachtenswerte Kennziffer für die „gute und qualitativ hohe Arbeit der Fall-Manager“, so Adam.

„Die Fallmanager im Landratsamt sind freundlich, hilfsbereit und engagieren sich sehr für alle, die in der Kreisverwaltung etwas erledigen möchten. Alle Kunden und Kundinnen im Landratsamt werden gleich freundlich und kompetent behandelt und bedient, übrigens auch Herr Amend“, stellt der Sprecher des Landkreises klar. (kai)

Kommentare