SPD-Nachwuchs wählt Vorstand – Klares Bekenntnis gegen Rechtsextremismus

Tabea Heipel bleibt Juso-Chefin

Juso-Chefin: Tabea Heipel

Hersfeld-Rotenburg. Die 23-jährige Studentin Tabea Heipel aus Breitenbach am Herzberg bleibt Kreisvorsitzende der Jusos Hersfeld-Rotenburg. Sie wurde einstimmig wiedergewählt. Sebastian Münscher (Bad Hersfeld) und Jan Bannasch (Asbach) wurden mit großer Mehrheit als Stellvertreter gewählt.

Außerdem wurden als Beisitzer in den Vorstand gewählt: Janina Funke, Thomas Schmidt, Marco Gerland, Thomas Hahn, Lena Köberich, Arthur Krull und Sandra Dembinski.

Neben den Vorstandswahlen diskutierte der SPD-Nachwuchs laut Pressemeldung auch über ein umfangreiches Antragspaket. Dabei spielten sowohl der Erhalt der Schulen im ländlichen Raum als auch die Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer und ein klares Bekenntnis gegen jede Art von Rechtsextremismus eine zentrale Rolle.

Erhalt von Schulstandorten

„Wir haben uns einstimmig für den Erhalt unserer Schulen auf dem Land ausgesprochen“, erklärte Heipel und forderte alle politisch Verantwortlichen auf, ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Schulen im Landkreis abzugeben.

In der Rechtsextremismusdiskussion bezogen die Jusos deutlich Stellung. Im Mittelpunkt der Kritik stand dabei die Rolle des Bundesverfassungsschutzes bei der jüngst bekannt gewordenen Mordserie an Menschen mit Migrationshintergrund.

Die Jusos fordern deshalb mehr Aufklärungsarbeit in Sachen Rechtsextremismus, das Abschalten der V-Leute in der Partei sowie ein generelles Verbot der NPD. Weiter fordern die Jusos, die Regelarbeitszeit von hessischen Beamten bei vollem Lohnausgleich von 42 auf 40 Wochenstunden abzusenken, und die Medikamentenabgabe in der Massentierhaltung genauer zu kontrollieren. (red/kai)

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