Glenn Miller Orchestra unter der Leitung von Wil Salden begeisterte in der Stadthalle

Swing macht gute Laune

Da hielt es auch das Publikum kaum noch auf den Stühlen, als Wil Salden (links in Weiß), Sängerin Roos Jonker und die Musiker ihre Plätze verließen und durch den Saal zogen. Der Spaß, den die Musiker bei ihrem Programm hatten, machte auch die Zuhörer fröhlich.

Bad Hersfeld. Beschwingt verließen die Besucher am Freitagabend zu später Stunde die Stadthalle, fast alle hatten ein fröhliches Lächeln im Gesicht. Verantwortlich dafür waren Wil Salden und sein Glenn Miller Orchestra, die zweieinhalb Stunden mit großer Professionalität und offenkundigem Spaß Evergreens aus der Swing-Ära zum Besten gegeben hatten.

Bekannte Filmmelodien

Jede Menge Glenn Miller, natürlich, aber auch Stücke anderer Musiker und Arrangeure und bekannte Filmmelodien hatte das Orchester im Programm. Zu hören gab es so bekannte Swing-Klassiker wie Moonlight Serenade, Chattanooga Choo Choo, Pennsylvania 6-5000 oder Tuxedo Junction, aber auch nicht ganz so Bekanntes wie In The Cool Cool Cool of the Evening, I’ll Never Smile Again oder You’re Driving Me Crazy.

Wil Salden und seine Musiker spielten in der Original-Besetzung – zwei Altsaxophone, zwei Tenorsaxophone und eine Klarinette, dazu Posaunen, Trompeten, Bass, Schlagzeug und Klavier. Unterstützt wurden die Musiker, die allesamt auch ihre Qualitäten als Solisten unter Beweis stellten, von der Sängerin Roos Jonker, die mit ihrer samtigen, wandelbaren Stimme zu gefallen wusste.

Launig moderiert wurde das Programm von Wil Salden, dem man allerdings anmerkte, dass er jeden einzelnen Spruch schon viele hundert Male gemacht hat. Salden spielte auch Klavier und trat zwischendurch als Sänger auf.

Dass sie auf dem besten Weg sind, ebenfalls profilierte Swing- Musiker zu werden, das hatten im Vorfeld die Mädchen und Jungen der Bigband der Musikschule des Kreises Hersfeld-Rotenburg gezeigt, die unter der Leitung von Andreas Winter im Foyer der Stadthalle auf die kommenden Musikgenüsse einstimmten.

Von Christine Zacharias

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