Nightshopping: Sterne-Koch Faust signierte „Gaumenkitzel“ und servierte Kostproben

Suppe zwischen Büchern

Meister am polierten Gerät: Sternekoch Benedikt Faust stellte am Freitagabend in der City Galerie das Buch „Gaumenkitzel“ vor, an dem er mitgewirkt hat, und kochte eines seiner darin enthaltenen Rezepte für die Besucher, nämlich Kartoffelschaum. Foto: Pistor

Bad Hersfeld. Am Abend der Weihnachtsmarkteröffnung durften sich die Besucher der Bad Hersfelder Innenstadt über geöffnete Geschäfte bis Mitternacht freuen: Das sogenannte Nightshopping zog jede Menge Menschen in die kalte Nacht hinaus und in die warmen Läden hinein.

Reges Treiben herrschte unter anderem in der weihnachtlich geschmückten City Galerie, wo Sternekoch Benedikt Faust das etwas andere Kochbuch „Gaumenkitzel“ in der Hoehlschen Buchhandlung vorstellte.

Der ehemalige Küchenchef des Hotels „Zum Stern“ nutzte die Gelegenheit, noch einmal mit seinen Freunden und Bekannten aus Bad Hersfeld in Kontakt zu treten.

„Ich bereite hier gerade fränkischen Kartoffelsuppenschaum zu“, verriet Faust und füllte ein Gläschen mit dem Gericht, das er anschließend mit einer grünen Kräutercreme verzierte.

Zwischendurch unterhielt er sich angeregt mit den Besuchern und signierte das Kochbuch. „Es ist aber kein normales Kochbuch“, erklärte er. „Insgesamt haben 36 Autoren daran mitgewirkt, und wir verdienen auch kein Geld damit, wir machen das, weil es uns Freude bereitet und weil es einfach etwas anderes ist.“

Kein Geld

Das Buch enthält Geschichten, die Lust aufs Kochen machen und ausgewählte Rezepte dazu. „Auch heute nehme ich natürlich kein Geld für die Speisen oder die Vorstellung des Buchs“, verriet Faust. „Ich sehe es vielmehr als kleines Dankeschön an Bad Hersfeld zum Abschied, da ich mich hier sehr wohl gefühlt habe und nun künftig in Marktheidenfeld arbeite.“

Noch bis kurz vor Ladenschluss waren viele Gäste auf dem Weihnachtsmarkt und in den Geschäften unterwegs. Im Kaufhaus Sauer wurden Christstollen an glückliche Losgewinner verteilt, die Mitarbeiter hatten überall ein Lächeln auf den Lippen und waren selbst um 23.30 Uhr noch bemüht, ihren Kunden bei der Auswahl der richtigen Kleidung zu helfen.

Von Christina Pistor

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