Markus Wilke stellt Arbeiten in der Galerie im Stift aus – Eröffnung am Karfreitag

Stürmische Kunst

Vom Sturmtief Xenia inspiriert: Markus Wilke stellt in der Galerie im Stift aus. Das Bild auf dem Foto zeigt ein Stück Wald in Bad Hersfeld. Foto: Maaz

Bad Hersfeld. „Querverweise und andere Katastrophen“ lautet der Titel der Ausstellung von Markus Wilke, die am Freitag in der Galerie im Stift in Bad Hersfeld eröffnet wird, und die von den Werkgruppen „Sturmschäden und „What remains“ geprägt ist.

Über 40 Werke werden im Kapitelsaal zu sehen sein, vor allem Acryl-, aber auch Papierarbeiten mit Öl- und Mischtechnik. Die Serie Sturmschäden von 2010 bis 2012 entstand nach den Verwüstungen durch das Sturmtief Xenia. Auch in Bad Hersfeld war Wilke damals unterwegs. So kam ihm auch die Idee, sich mit seiner Ausstellung in Bad Hersfeld zu bewerben. Wilke geht es allerdings nicht um eine realistische Darstellung. „Die künstlerische Gestaltung steht im Vordergrund“, so der Küsntler. In dem sich der Künstler mit den Naturgewalten im Kontext des menschlichen Handelns beschäftigte, kam er Anfang 2013 auch zum Thema Müll. Die Serie „What remains“ soll den Prozess von Zerstörung und Transformation verdeutlichen.

Eröffnet wird die Ausstellung am Freitag, 18. April, um 11.30 Uhr von Stadträtin Birgit zum Winkel. Die musikalische Begleitung übernimmt Anastasia Boksgorn. (nm)

Öffnungszeiten: dienstags bis samstags 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr, sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr.

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