Nach E.ON erhöhen auch die Hersfelder Stadtwerke

Strom wird auf breiter Front teurer

Bad Hersfeld. Nach der Ankündigung des regionalen Energieversorgers E.ON Mitte, die Strompreise zum 1. April zu erhöhen, ziehen nun auch die Bad Hersfelder Stadtwerke nach – allerdings mit einem Monat Verzögerung.

Wie Vertriebsleiter Georg Schüler mitteilte, erklärt sich die Preiserhöhung zum 1. Mai zum einen durch verteuerte Bezugskosten und zum anderen durch den erfolgreichen Ausbau regenerativer Energien in Deutschland. So liege der Anteil des klimafreundlichen Stroms in diesem Jahr schon bei über 20 Prozent, erklärte Schüler und wies darauf hin, dass die Umlage nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) um etwa 0,9 Cent je Kilowattstunde steige.

Für die Hersfelder Stromkunden bedeutet das konkret, dass der Arbeitspreis im Allgemeinen Tarif um brutto 0,55 Cent je Kilowattstunde erhöht wird. Der Grundpreis steigt um 1,79 Euro auf 7,14 Euro. Bei einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden (vierköpfige Familie) bedeutet dies monatliche Mehrkosten von etwa 3,39 Euro (4,9 Prozent).

Bei der Sonderstrompreisregelung (SV) steigt der Arbeitspreis ebenfalls um 0,55 Cent. Bei einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden ergeben sich Mehrkosten von 1,83 Euro im Monat (2,4 Prozent).

Zuletzt hatten die Stadtwerke ihre Strompreise am 1. Februar vergangenen Jahres angehoben. (ks/red)

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