Verbraucher-Tipps bei Stromanbieterwechsel

Wer Strom sparen will, muss prüfen

bad Hersfeld. Der Energieversorger Eon Mitte hat angekündigt, die Strompreise zum 1. April um 4,9 Prozent zu erhöhen. Wer die Preisrunde nicht mitmachen möchte, der kann sich nach einem günstigeren Stromanbieter umsehen.

Die beiden Eon-Grundversorgungstarife „Basis“ und „Komfort“ haben flexible Laufzeiten, hier kann man kurzfristig kündigen (einmonatige Kündigungsfrist zum Ende des Kalendermonats). Im Sondertarif „Vario“ (Mindestlaufzeit: 12 Monate) gibt es laut Eon ein Sonderkündigungsrecht bis 28. Februar.

Der Wechsel des Anbieters sei in der Regel problemlos, sagt Peter Lassek von der Verbraucherzentrale Hessen in Frankfurt. „Der Wettbewerb ist voll im Gange“, bestätigt René Schneider, Sprecher von Eon Mitte Vertrieb in Kassel – Eon gewinne Kunden hinzu und verliere andere.

Einen Überblick über die bundesweit aktiven Stromanbieter geben Internetseiten wie www.verivox.de und www. check24. de

Um bei einem Anbieterwechsel wirklich zu sparen, sollte man beim Vergleich der Angebote allerdings einiges beachten, sagt Verbraucherschützer Lassek. Am wichtigsten sei der günstige Preis. Im Blick haben müsse man aber auch die Vertragslaufzeit. Um flexibel reagieren zu können, solle man sich nicht lange binden, meint der Verbraucherschützer. Auch von Vorkasse rät er ab, wie sie einige Anbieter verlangen. „Wenn der Anbieter pleitegeht, ist das Geld weg“, sagt Lassek.

Auch so genannte Strompakete im Voraus zu kaufen, könne für die Kunden ungünstig sein: Verbraucht er weniger, bekommt er das Geld nicht zurück; verbraucht er mehr, muss er draufzahlen.

Die oft angebotene Wechselprämie sei ebenfalls mit Vorsicht zu sehen. Denn sie werde ja nur einmal gewährt, in den Folgejahren seien die Kosten dann höher. (hog)

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