Streit um Dresdener Kreuzchor-Konzert: Einigung in Sicht

Bad Hersfeld. Der Streit zwischen den Bad Hersfelder Festspielen und dem Arbeitskreis für Musik (AfM) um ein geplantes Konzert des Dresdener Kreuzchors in der Stiftsruine scheint beigelegt.

Am Dienstag soll ein zwischen der Stadt Bad Hersfeld und den Veranstaltern von Oper und Festspielkonzerten vereinbarter Kompromiss der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Dies teilten Bad Hersfelds amtierender Bürgermeister, Erster Stadtrat Lothar Seitz, und Siegfried Heinrich, künstlerischer Direktor des AfM, am Montag übereinstimmend auf Anfrage unserer Zeitung mit. Details des Vergleichs wurden jedoch nicht genannt, weil die Anwälte beider Parteien noch an letzten Kleinigkeiten feilten und zudem der Magistrat vorab informiert werden sollte.

Zum Streit war es gekommen, weil Festspielintendant Holk Freytag für 2011 drei Konzertveranstaltungen – neben dem Kreuzchor auch einen Auftritt von Musical-Star Helen Schneider – in der Stiftsruine plante und damit vermeintlich gegen einen Vertrag verstieß, nach dem alleine der AfM für Konzerte zuständig ist.

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