Jugendarbeiter diskutieren demografischen Wandel

Strategien gegen die Landflucht

Bad Hersfeld. Das Nordhessische Netzwerk Jugendarbeit und Jugendbildung – ein Zusammenschluss der Abteilungen Jugendförderung der nordhessischen Jugendämter und der Jugendbildungswerke Baunatal und Korbach – lädt in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung am Mittwoch, 25. April, zu einem Fachtag zum Thema demografischer Wandel ein.

Die Menschen werden immer älter, gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren. Darüber hinaus gilt es, einer Landflucht der jungen Menschen vorzubeugen. Diese Auswirkungen betreffen auch die Arbeitsfelder der Jugendarbeit und Jugendbildung. Der Fachtag geht der Frage nach, wie der Wandel aktiv und positiv gestaltet werden kann und wie sich Jugendarbeit aufstellen muss, um auf die veränderten Bedingungen adäquat zu reagieren.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Impulsreferat von Prof. Dr. Werner Lindner von der Universität Jena zum Thema „Perspektiven der Kinder- und Jugendarbeit – Künftige Aufgaben und Handlungsempfehlungen“. Dem schließen sich Fachgespräche an, in denen Experten zu unterschiedlichen Aspekten des Tagungsthemas ihre Sicht der Herangehensweise mit den Teilnehmern diskutieren.

Am Nachmittag wird der Landrat des Werra-Meißner- Kreises, Stefan Reuß, mit dem Vortrag „Kommune der Zukunft – Umgang mit dem demografischen Wandel im Landkreis“ die kommunale Sicht erläutern. Die genannten Aspekte werden im Anschluss und als Abschluss der Veranstaltung in Regionalgruppen erörtert.

Der Fachtag richtet sich besonders an Beschäftigte der Kommunen und Mitarbeitende in Jugendarbeit und Jugendbildung. Veranstaltungsort ist das E-Werk in Eschwege. Von den Teilnehmenden wird ein Kostenbeitrag von 25 Euro erhoben.

Nähere Informationen sowie Anmeldeformulare erhalten Interessierte bei der Kinder-, Jugend- und Familienförderung Hersfeld-Rotenburg, Friedloser Str. 12 in 36251 Bad Hersfeld bzw. unter den Rufnummern 06621/87-6440 oder 87-6441. (red)

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