Bis zu 100 Azubis sollen Bauberufe in Bebra lernen

Strabag weiht Lehrwerkstatt ein

Bebra. Der Baukonzern Strabag hat gestern in Bebra seine zentrale Lehrwerkstatt eingeweiht. Bis Ende 2012 sollen dort rund 100 gewerbliche Auszubildende zu Straßenbauern, Maurern, Stahl- und Betonbauern, sowie zu Baugeräteführern ausgebildet werden. Derzeit lernen in der ehemaligen Lehrwerkstatt der Bad Hersfelder Firma Kirchner – die von der Strabag übernommen wurde – 53 Auszubildende. Strabag-Vorstandsmitglied Karsten Richter räumte ein, dass das Unternehmen bislang in Sachen Ausbildung unter dem Branchendurchschnitt gelegen habe. Ziel sei nun, die Ausbildungsquote zu verbessern und das Durchschnittsalter im Konzern von derzeit 46,3 Jahren auf etwa 40 Jahre zu reduzieren. Rund 3,5 Millionen Euro investiert der Baukonzern in die Lehrwerkstatt, in der Azubis aus ganz Deutschland ausgebildet werden sollen. Neben der gewerblichen Ausbildung wird in Bebra auch der kaufmännische Nachwuchs geschult.

Strabag strebt dabei einen „engen Dialog“ mit dem heimischen Bauhandwerk an, versicherte Richter Kreishandwerksmeister Klaus Stöcker und dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Dirk Bohn. Bebras Bürgermeister Horst Groß freute sich, dass „Europas größter Baukonzern nun ein weiterer Fixpunkt für Bebra wird“. Er lobte die gute Zusammenarbeit mit den Vertretern der beruflichen Schulen. (kai) Morgen Mehr

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