Obersberg-Chor sang auf einer Fortbildungsveranstaltung des Dachverbands MSB

Die Stimme der Jugend

Vorbild für andere: Ulli Meiß dirigiert in der Aula der Konrad-Duden-Schule den Obersberg-Chor während einer Veranstaltung des Mitteldeutschen Sängerbundes.

Bad Hersfeld. Das Interesse am Chor der Modell- und Gesamtschule Obersberg ist längst nicht nur regional beschränkt. Im Mitteldeutschen Sängerbund (MSB), dem die Jugendlichen genauso wie dem Sängerkreis Hersfeld angehören, gelten sie als leistungsstärkster und größter Jugendchor. Grund genug für den Dachverband, diese Form der sängerischen Nachwuchsarbeit vorzustellen.

Und so fanden zahlreiche Chorleiter und Sänger aus Mittel- und Nordhessen den Weg nach Bad Hersfeld in die Aula der Konrad-Duden-Schule, darunter auch viele aus den Sängerkreisen Hersfeld und Alheimer. Das Thema lautete „Jugendchorarbeit in der Schule und ihr Weg in die Öffentlichkeit“. MSB-Kinder- und Jugendreferentin Karola Gunkel hatte den Leiter des Obersberg-Chors, Ulli Meiß, für einen Vortrag gewinnen können.

Theorie und Praxis

Nach dem theoretischen Überblick über den Aufbau des Obersbergchors – von den zahlreichen Vorchören bis hin zum Hauptchor – untermauerten Meiß und seine Mitarbeiterinnen ihre Ausführungen mit Vorführungen aus der Praxis. Dazu hatten Meiß und sein Team 120 Mitglieder des Chores der Modell- und der Gesamtschule Obersberg einschließlich der Vorchöre mitgebracht, die eine Stunde lang Kostproben ihres Könnens darboten.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine Diskussionsrunde mit den Teilnehmern und den Jugendlichen, die über ihre Motivation Auskunft gaben.

MSB-Präsident Hans-Hermann Spitzer und Helmut Großenbach, Vorsitzender des Sängerkreises Hersfeld, zogen ein klares Resümee: Es wurde an diesem Nachmittag gezeigt, wie man Kinder und Jugendliche über vielfältige Aktivitäten, Stimmbildung und die passende Literatur für den Chorgesang begeistern kann. Zu hoffen bleibe, dass es den alteingesessenen Chören gelingen möge, für die singbegeisterten Jugendlichen zu attraktiven Ansprechpartnern zu werden. (red)

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