„Die Qsinen“ waren zu Gast im Buchcafé

Stimmakrobatik und fliegende Keulen

Mit Stimmakrobatik und Jonglage überzeugten „Die Qsinen“ Silvia Sauer (vorne) und Daniela Daub im Buchcafé. Foto: Rödiger

Bad Hersfeld. Vocalartistik könnte man das, was Silvia Sauer live am Mikrofon kreiert, am ehesten nennen. Und ihre Duo-Partnerin Daniela Daub gibt sich mit Jonglieren alleine auch nicht wirklich zufrieden.

Als Duo „Die Qsinen“ haben die beiden charmanten Mainzer Künstlerinnen ein humorvolles und vielseitiges Liveprogramm geschaffen, das sie mit geradezu kindlicher Spielfreude ihrem Publikum offenbaren. Jetzt gastierten die „Qsinen“ im Bad Hersfelder Buchcafé und gaben ihrem Publikum eine zweieinhalbstündige Kostprobe ihrer Kleinkünste.

Silvia Sauers Spezialität sind ihre stimmakrobatischen Geräuschgeschichten am Mikrofon. Ganz allein kreierte sie mit Hilfe einiger fussgesteuerter Aufnahmegeräte sehr witzige und ebenso schrille kurze Hörspiele, so zum Beispiel einen einsamen Prärieritt mit Indianerattacke oder eine etwas zu klebrige Wellness-Gesichtsmaske.

Gemeinsam mit ihrer Bühnenpartnerin und Jongleurin Daniela Daub führte sie danach unter Zuhilfenahme von zwei weißroten Keulen unter anderem ein zutiefst komisches japanisches Koikarpfen-Theater auf.

Im ständigen Wechsel mit ihrer Kollegin brillierte Daniela Daub ihrerseits beim Jonglieren, obwohl sie dem Publikum währenddessen „heimlich“ anvertraute, dass sie ja eigentlich sehr viel lieber Chanson-Sängerin geworden wäre. Folgerichtig hauchte sie dann auch mit einer Jonglierkeule als Handmikrofon „ich bin von Kopf bis Fuss auf jonglieren eingestellt“ in den Äther.

Das kurzweilige Unterhaltungsprogramms der beiden war dann auch im Nu vorbei und der Lohn für diese gelungene Vorführung war völlig zu Recht der begeisterte Applaus des Bad Hersfelder Publikums. (rö)

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