Jürgen von Dörnberg: Verhandeln bereits mit einem anderen Konsortium

Stiftung sucht bereits Ersatz

Kämpferisch: Jürgen von Dörnberg

Breitenbach/H. - Jürgen von Dörnberg aus Breitenbach am Herzberg, von der Freiherrlich von       Dörnberg’schen Stiftung, bestätigt auf telefonische Nachfrage den Bruch mit dem Hessischen Ritterbund und Das Artefakt.

„Deren Konzept hat uns einfach nicht mehr gefallen. Sie wollten zum Schluss das Publikum eigentlich nicht mehr dabei haben, sondern sich nur noch auf sich selbst konzentrieren“, erklärt von Dörnberg.

Handzettel verteilt

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Wie der Hessische Ritterbund und "Das Artefakt" mitteilen, zieht man sich mit sofortiger Wirkung aus allen Veranstaltungen auf Burg Herzberg zurück.

So seien die Gäste mit Handzetteln darum gebeten worden, selbst nicht gewandet zu den Veranstaltungen zu kommen. „Ja, wenn nicht auf unserer Burg, wo sonst sollen sich die Freunde des Mittelalters denn verkleiden? Etwa im Büro? Das kann man doch nicht verlangen“, empört sich von Dörnberg.

Den Vorwurf, die von Dörnberg’sche Stiftung habe sich nicht an den Kosten für die Ritter-Veranstaltungen auf Burg Herzberg beteiligt, lässt Jürgen von Dörnberg nicht zu. Vielmehr dreht er den Spies um: „Der Ritterbund hat sich vertraglich verpflichtet, zwanzig Prozent des jährlichen Erlöses an die Stiftung zu überweisen. Wir haben schließlich Strom und Wasser zur Verfügung gestellt. Schon in 2012 haben wir von den Ritterspielen keinen Cent mehr gesehen“.

Von Dörnberg weint dem Hessischen Ritterbund und Das Artefakt daher auch keine Träne nach. Und er hofft auf eine Zukunft der Ritterspiele auf Burg Herzberg: „Wir verhandeln bereits mit einem anderen Konsortium. Ich bin guter Dinge, dass wir noch für dieses Jahr Ritterspiele auf der Burg Herzberg unter neuer Leitung hinbekommen werden“.

Von Mario Reymond

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