Mehrere Kommunen haben höhere Hebesätze für die kommenden Jahre festgelegt

Die Steuern steigen weiter

Hersfeld-Rotenburg. Grund-, Gewerbe-, oder Hundesteuer werden in einigen Städten und Gemeinden des Landkreises weiter steigen. Das haben die Parlamente in ihren Haushaltssicherungskonzepten bereits festgeschrieben. Hier eine Auswahl:

Rotenburg hat bereits festgelegt, dass die Grundsteuer bis 2015 schrittweise auf 785 Prozent angehoben wird. Auch die Gewerbesteuer wird 2014 noch einmal um 30 Punkte auf dann 370 Prozent steigen.

In Niederaula werden etwa die Hebesätze für die Grundsteuer A und B bis 2016 auf 600 Prozent ansteigen, der Gewerbesteuerhebesatz bis 2016 auf 400 Prozent. Bei der Hundesteuer wird dort nicht mehr zwischen Erst- und weiteren Hunden unterschieden, gleichzeitig soll die Abgabe bis 2016 auf 84 Euro angehoben werden.

In Kirchheim steigen die Grundsteuer-Hebesätze bis 2016 auf 600 Prozent (A) und auf 500 Prozent (B). Der Gewerbesteuer-Hebesatz wird bis zu diesem Zeitpunkt schrittweise auf 400 Prozent erhöht. Auch die Hundesteuer wird angehoben: Auf 90 Euro pro Ersthund bis 2016.

Auch in der Gemeinde Alheim, die nicht unter dem Schutzschirm ist, wurde bereits ein Haushaltssicherungskonzept verabschiedet. Das sieht eine schrittweise Erhöhung der Grundsteuer bis 2015 auf 500 Prozent und der Gewerbesteuer bis 2016 auf 385 Prozent vor.

Noch nicht verabschiedet ist eine Erhöhung in Wildeck. In der Gemeinde, die unter einer hohen Schuldenlast leidet, aber den Schutzschirm nicht in Anspruch nehmen konnte, soll die Grundsteuer ab 2014 um weitere 75 Punkte auf 425 Prozent steigen. Die Gemeindevertreter haben diesem zentralen Punkt des Haushaltssicherungskonzepts aber in der vergangenen Woche die Zustimmung verweigert.

Von Marcus Janz und Jan-Christoph Eisenberg

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