Zwei neue Installationen am Ars-Natura-Kunst-Wanderweg bei Bad Hersfeld

Sternzacken und Sprüche

Kunst im Wald: Wer auf dem Wanderweg „Ars Natura“ unterwegs ist, der stößt bei Bad Hersfeld auf zwei neue Beiträge. „GehStirn“ von Lothar Nickel aus Burghaun (linkes Bild, mit Bauverwaltungschef Johannes van Horrick, links, und Sandrino Sandinista Sander von „Ars Natura“). Auf dem rechten Foto legt Sander letzte Hand an die „Innere Verbäumung“ von Christian 3Rooosen. Fotos: Schönholtz

Bad Hersfeld. Mit der Installation von zwei weiteren Kunstwerken nahe des Hofguts Oberrode bei Bad Hersfeld ist der Rad-Wanderweg „Ars natura“ gestern weiter ausgebaut worden.

„GehStirn“ von Lothar Nickel (Burghaun) zeigt ein zackenbeiniges Wesen, das einen laufenden Stern darstellt und die Frage nach dem Woher und Wohin symbolisiert.

Die „Innere Verbäumung“ des Hamburger Aktionskünstlers Christian 3Rooosen besteht aus fünf an Stämme gepinselten, teils provozierenden Sprüchen. „Wo ist der Schatz in Deinem Kopf?“, fragt beispielsweise einer davon und will zum Nachdenken anregen.

Die Hersfelder Baum-Sprüche sind bereits die fünfte Folge einer Serie, die 3Rooosen entlang des Kunst-Wanderweges auf die Stämme gemalt hat.

Etwa alle zwei Jahre, so schätzt Ars-Natura-Chef Sandrino Sandinista Sander, muss die Farbe aufgefrischt werden. Diese Arbeit übernimmt wie auch die Unterhaltung der anderen Kunstwerke „Ars Natura“.

Der Ars-Natura-Weg zieht sich durch gesamten Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Mit etwa 30 Kunstwerken werden dabei zwei Rundwege bei Bad Hersfeld sowie der Anschluss bis Tann und der Abschnitt bis Niederaula bestückt.

Auch im Bereich der Gemeinde Hauneck sind ein gutes Dutzend Kunstwerke installiert. Sie sollen demnächst im Rahmen einer Radwanderung der Öffentlichkeit vorgestellt werden. (ks)

Kommentare