„Tanz - Bibel - Texte“ in der Stadtkirche - Erlös für die Tabaluga Stiftung

Steppen vor dem Altar

Fetzig: Es wird auch nach modernen Pop-Rhythmen getanzt. Ein noch fremdes Bild in einer Kirche, das sich jedoch mit den Texten zu einem großen Ganzen verbindet. Fotos. Schmidl

Bad Hersfeld. Tabaluga, ein bezauberndes sowie lehrreiches Märchen, das noch heute Kinder und Eltern gleichermaßen entzückt und berührt, wurde von Peter Maffay einfühlsam und eingängig in Szene und Musik gesetzt.

Rund um das beliebte Musical mit den tiefsinnigen und bekannten Liedern haben die Pfarrerin Elke Henning von der Evangelischen Eichhofgemeinde und Claudia Leckel die Idee zu dieser einmaligen Inszenierung entwickelt.

Sie gehen damit neue Wege, indem sie das Wort Gottes mit Musik und Tanz verbinden.

Choreografie

Drei Monate lang studierte Claudia Leckel die Choreografie zu Musicalmelodien, Pop-Musik und Irish Folk mit insgesamt 50 Darstellerinnen und Darstellern ein, die größtenteils in der Tanzgruppe des SSV Eichhof unter ihrer Leitung aktiv sind.

Freunde und Bekannte, unter anderem auch ehemalige Mitglieder der Action-Gruppe und der Irish-Stepp-Gruppe der Ballettschule Meckbach vervollständigen das generationsübergreifende Laienensemble im Alter von drei bis 72 Jahren.

Ansprechende Kostüme, die teilweise von der Stadt aus dem Fundus der Festspiele zur Verfügung gestellt wurden, vervollständigen das Gesamtbild.

Die Veranstaltung bietet nicht nur einen großen Genuss für Augen und Ohren, sondern wird durch die von Elke Henning gelesenen Texte auch die Herzen berühren.

Ihr Kommen haben die bekannten Schauspieler Wolfgang Gellert und Fried Wolf, die in Bad Hersfeld weilen, bereits zugesagt.

Heute Aufführung

Die Veranstalter freuen sich heute, um 19.30 Uhr, über viele Besucher aus allen Generationen in der Bad Hersfelder Stadtkirche, die mit ihnen gemeinsam die „Reise zur Vernunft“ antreten wollen. Der Eintritt ist frei.

Es wird allerdings um eine freiwillige Spende zugunsten der Tabaluga-Stiftung, für die Peter Maffay die Schirmherrschaft übernommen hat, gebeten.

Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, traumatisierten Kindern zu helfen und wieder lebenswürdige Bedingungen für sie zu schaffen.

Von Gudrun Schmidl

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