Stellungnahme von Amazon zum Verdi Streik in Bad Hersfeld und Leipzig

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Die Gewerkschaft ver.di hat heute zu einem Streik aufgerufen, dem an den Standorten Bad Hersfeld und Leipzig einige der ver.di Mitglieder gefolgt sind. Amazon betreibt in Deutschland acht Logistikzentren, derzeit erwarten wir keine Auswirkungen auf die Auslieferung an Kunden.

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In den vergangenen Monaten haben wir eine Reihe von informellen Gesprächen mit Ver.di geführt. Obgleich wir bereit sind, diese Gespräche fortzusetzen, sehen wir im Moment keine gemeinsame Basis für Verhandlungen. ver.di will für unsere Logistikzentren den Einzelhandelstarif durchsetzen. Das macht keinen Sinn. Amazons Versandzentren sind Logistikunternehmen, die Kundenbestellungen ausführen. Die Mitarbeiter arbeiten in Logistikzentren, lagern dort Ware ein, entnehmen, verpacken und versenden sie - für Amazon, aber auch für viele andere Händler für die Amazon Logistikleistungen übernimmt.

Mitarbeiter der deutschen FCs liegen mit ihrem Einkommen am oberen Ende dessen, was in der Logistikindustrie üblich ist: Mindestens 9,30 Euro plus Boni im ersten Jahr, über zehn Euro im zweiten, plus Unternehmensaktien nach zwei Jahren Betriebszugehörigkeit. In all unseren Logistikzentren gibt es Arbeitnehmervertreter, entweder Betriebsräte oder Mitarbeiterausschüsse, mit denen wir eng zusammen arbeiten. So stellen wir sicher, dass die Interessen der Mitarbeiter berücksichtigt werden.

Amazon bietet mehr als 9.000 feste Arbeitsplätze in seinen deutschen Logistikzentren und hat in den letzten 12 Monaten rund 3.000 feste Arbeitsplätze geschaffen.

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