Hausfrauenbund Bad Hersfeld besuchte Margaretenkirche im thüringischen Eichsfeld

Staunen über barockes Kleinod

Eine Gruppe des Hausfrauenbundes Bad Hersfeld vor dem historischen Eingangstor zum Innenhof der Margaretenkirche von Wahlhausen im thüringischen Eichsfeld. Foto: nh

bad hersfeld. Die Margaretenkirche in Wahlhausen im thüringischen Eichsfeld stand im Mittelpunkt der Nikolausfahrt des Hausfrauenbundes Bad Hersfeld.

Auf der B 27 erreichte der vollbesetzte Bus durch das tief verschneite Werratal das drei Kilometer von Bad Sooden-Allendorf entfernt liegende Dorf an der ehemaligen Zonengrenze. Neben dem früheren Rittergut der Adelsfamilie von Hanstein erhebt sich dort auf einem Hügel über der Werra die Margaretenkirche, ein kunstgeschichtlich barockes Kleinod, das 1718 als Patronatskirche derer von Hanstein errichtet wurde.

Die Gäste aus Bad Hersfeld konnten in Begleitung der Bürgermeisterin des ehemaligen Zonengrenzortes, Hilde Stallknecht, die bedeutende Innenausmalung des evangelischen Kirchleins bewundern, die Bilder des Alten und des Neuen Testaments darstellt. Die Kirche beherbergt die älteste Glocke des Eichsfelds und die Familiengruft der Adelsfamilie von Hanstein. Sehenswert auch die vier Sandsteinepitaphe und ein Holzepitaph der Patronatsfamilie. Im September 1992 wurde die auch mit hessischer Unterstützung renovierte Kirche im Beisein des Patronatsherrn, des ehemaligen Rennfahrers Huschke von Hanstein, und weiterer hochrangiger Gäste wieder eingeweiht. So erfuhren die Bad Hersfelders Hausfrauen unter Leitung ihrer 1. Vorsitzenden Emma Knierim und ihrer 2. Vorsitzenden Gerda Mistereck, die die Besichtigung organisiert hatte, eine wertvolle kulturelle Bereicherung, ehe sie nach einer gemütlichen Einkehr in Kleinvach die Heimfahrt antraten.

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