Festspiel-Mitwirkende sehen sich „Im Namen der Rose“ und „Das Dschungelbuch“ an

Statisten stimmen sich ein

Einige Festspiel-Statisten sahen sich Videoaufzeichnungen von „ihren“ Stücken an. Foto: Maaz

Bad Hersfeld. Wer bei den Festspielen als Statist auf der Bühne steht, kriegt von dem Stück, in dem er mitwirkt, meist nicht viel mit. Der Anfang oder das Ende sind selten bekannt, und aus Sicht des Publikums kennen die Mitwirkenden die Produktionen auch nicht. Schließlich stehen sie bei jeder Aufführung auf der Bühne.

Deshalb hatte Ina Rumpf von der Pressestelle der Bad Hersfelder Festspiele einen gemeinsamen Video-Abend für alle Statisten organisiert, an dem auch Helgo Hahn als Leiter des Festspielchores dabei war. Nachdem die technischen Probleme gelöst waren, flimmerten Szenen aus „Der Name der Rose“ und „Das Dschungelbuch“ über die große Leinwand in der Festspiel-Kantine – dem „Sommerwohnsitz aller Beteiligten.“

Besonders interessant für die Statisten waren natürlich die Szenen, in denen sie selbst zu sehen und zu hören waren, was Zwischenruf wie „Pass auf, jetzt!“, deutlich machten. Auch einige Lieder wurden spontan angestimmt, zum Beispiel von den Mönchen aus „Der Name der Rose“.

Der kommenden Festspiel-Saison steht mit so motivierten Statisten nichts mehr im Wege, die Proben beginnen für die Laiendarsteller zwischen 14 und 80 Jahren Mitte Mai. Der Großteil stammt aus dem Chorverein Hersfeld und ist schon seit langem dabei, neue Statisten werden nach Bedarf dazu gecastet. (nm)

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