Bad Hersfelder Bewerbungskonzept für 2019 mit großer Mehrheit beschlossen

Stadt will den Hessentag

Bad Hersfeld. Bad Hersfeld will den Hessentag 2019 ausrichten. Das ist das deutliche Signal der Stadtverordnetenversammlung an die Hessische Landesregierung. Bei nur einer Gegenstimme beschloss die Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend das umfangreiche Bewerbungskonzept, das Bürgermeister Thomas Fehling Anfang kommenden Monats persönlich in Wiesbaden einreichen wird.

Vor dem Beschluss, den einzig der fraktionslose Stadtverordnete Jochen Kreissl nicht mittrug, hatte Fehling noch einmal für das Konzept und die begleitende Ideensammlung geworben, das sich um die beiden Hersfelder Konrads Duden und Zuse dreht.

SPD-Fraktionsvorsitzender Karsten Vollmar sah in der Bewerbung die „einzigartige Chance, die Stadt positiv darzuszustellen“. Vollmar wies jedoch auch auf die finanziellen Risiken der Mammut-Veranstaltung hin.

Andreas Rey, Fraktionschef der CDU, attestierte Bad Hersfeld beste Voraussetzungen für den Hessentag. Die Stadt sei besser geeignet als andere, die die Festwoche in der Vergangenheit ausgerichtet hatten.

Hans-Jürgen Schülbe (UBH) war die Nachhaltigkeit der mit dem Hessentag verbundenen Investitionen wichtig. „Es darf keine bessere Kirmes sein, die nach zehn Tagen verpufft“, sagte Schülbe.

Jürgen Richter (FWG) wies darauf hin, dass auch die Stadtteile einbezogen werden müssten.

Dass das Hersfelder Bewerbungskonzept einen Verzicht auf die bislang üblichen Großkonzerte vorsieht, möchte Bernd Böhle (FDP) zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal diskutieren.

Von Karl Schönholtz

Kommentare