Bei der zehnten Bad Hersfelder Kneipentour gab es für jeden Geschmack etwas

Die Stadt voll von Musik

BAD HERSFELD. Von Rock über Partymusik bis hin zu Blues, Soul und Jazz – bei der zehnten Kneipentour in Bad Hersfeld war für die meisten Musikgeschmäcker etwas dabei. Elf Kneipen und Bars lockten die Besucher mit Live-Musik. Wer einmal den Eintrittspreis von fünf Euro bezahlt hatte, konnte nach Lust und Laune die Lokale wechseln.

Im gut gefüllten Konrads spielten „The Blues Shakers“, die den Besuchern Rock ‘n’ Roll von den 50er Jahren bis heute präsentierten. Auch Philipp Rössing aus Asbach hatte mit seinen Freunden das Konrads als ersten Anlaufpunkt des Abends auserkoren: „Es ist schön, wenn in Bad Hersfeld mal was los ist. Das muss man dann auch unterstützen.“

Professionelle Show

Etwas außerhalb der Innenstadt war die Rockband „Lane“ aus Bad Hersfeld für den Auftritt im Irish Pub O’ Sullivans angekündigt. Weil „Lane“ aufgrund von Krankheit absagen musste, trat dafür die Band „Johnny, Jack and Jim“ auf, die sich besonders freute, in Bad Hersfeld spielen zu dürfen. Sänger Steven verriet den Besuchern: „Das ist unser erster Auftritt.“ Aufgrund der professionellen Show hätte das aber niemand bemerkt.

In der Innenstadt konnten die Bad Hersfelder Musikfreunde zwischen Party Musik im Insider, Flowerpower der 60er und 70er Jahre in der Havana Bar und Akustik Rock und Pop von Peter Kick im Abtschlösschen wählen. Das Sportlereck präsentierte sich etwas ruhiger und gediegener mit Blues, Soul und Jazz auf hohem Niveau vom „String Blow Trio“. Nebenan im proppenvollen News Café spielten „Line Up“ Cover-Rock und -Pop. Im Eiscafé Pergola gab es Blues von Eddie Kold und Band.

Ausgelassene Stimmung

Richtig ausgelassen war die Stimmung im Alten Brauhaus. Alt und Jung feierten gemeinsam die Rockabilly-Band „Teenage Terror“. Ein Durchkommen gab es bei den Menschenmassen nicht mehr.

Im Luisenhof spielten „Ray Binder und Friends“ Rock, Rhythm und Blues. Wer eher auf Folk und Indie stand, kam am Samstag in der Festspielkantine auf seine Kosten.

Von Sarah Rössing

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