600.000 Euro mehr

Stadt stockt Etat der Bad Hersfelder Festspiele auf

Auch Festspielintendant Dieter Wedel (Bildmitte mit Kinderstück-Regisseurin Franziska Reichenbacher) verfolgte als Zuschauer die Sitzung der Stadtverordnetenversammlung, in der die Erhöhung des Etats beschlossen wurde. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Die Stadt Bad Hersfeld stockt den Etat ihrer Festspiele für dieses Jahr um 600.000 Euro auf insgesamt 5,7 Millionen Euro auf.

Das hat die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstagabend mehrheitlich beschlossen. 300.000 Euro der Erhöhung werden aus dem städtischen Haushalt finanziert, die andere Hälfte durch Fördermittel aus bislang ungenannter Quelle.

Das zusätzliche Geld benötigt das am 6. Juni beginnende Theaterfestival für die Anmietung von moderner Ton- und Lichttechnik, für Künstlergagen und technisches Personal. In der kontroversen Diskussion wurde die Nachhaltigkeit dieser als "Investition in die Zukunft" deklarierten Erhöhung vermisst. Auch die Kündigung von Wedels Vorgänger Holk Freytag wurde erneut thematisiert.

Die Befürworter der Etat-Aufstockung sahen hier jedoch die Voraussetzung für erhöhte Qualität und Bedeutung der Festspiele. Am Ende stimmten nur fünf Parlamentarier aus der SPD/Grünen-Fraktion gegen die Vorlage, weitere acht enthielten sich. Die breite Mehrheit aber hob die Hände für die Aufstockung. (ks)

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