Erhebliche Gefahren durch abgebrochene Äste

Stadt sperrt Wege

Bad Hersfeld. Auch in Bad Hersfeld hat der Orkan „Xynthia“ beträchtliche Schäden angerichtet. Wegen der damit verbundenen erheblichen Gefahren seien in den städtischen Anlagen und im Stadtwald etliche Wege kurzfristig gesperrt worden, teilte Bürgermeister Hartmut H. Boehmer mit. Mit den Aufräumungsarbeiten sei zwar schon begonnen worden, wegen der Vielzahl der Schäden müsse aber nach einer Prioritätenliste vorgegangen werden, bat er um Verständnis.

So hätten etwa im Kurparkbereich umgestürzte Bäume andere in Mitleidenschaft gezogen, deren Standsicherheit nun gefährdet sei. Problematisch sei die Situation in den sogenannten Alpen mit den Zugängen aus Richtung der Fritz-Rechberg-Straße, der Carl-Peters-Straße und der Michael-Schnabrich-Straße. Gleiches gelte für den Zinkengraben am Wehneberg sowie den Verbindungsweg zwischen Dr.-Ronge-Weg und Stresemannallee.

Beträchtliche Schäden gebe es auch im Stadtforst. So müsse der Waldsportpfad aus Sicherheitsgründen voraussichtlich für mehrere Wochen gesperrt bleiben. Zu betreten sei der Stadtwald nur im Bereich der geräumten Hauptwege.

Boehmer bat gegenüber der HZ um strikte Beachtung der Betretungsverbote, weil erhebliche Gefahren ausgingen, etwa durch abgebrochene Äste, die in den Kronen hingen, durch Wurzelteller oder durch die Spannungen, unter denen die umgestürzten Bäume stünden. Eltern sollten ihre Kinder darauf hinweisen. (red)

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