Schilde-Park wird mit hohen Zuschüssen unterstützt

Die Stadt muss nur die Hälfte bezahlen

Der freigelegte Geisbach hat für seine Unterquerung der Stockwerkshalle bereits einen neuen Deckel erhalten. Foto: Schönholtz

Bad Hersfeld. Durch den Verzicht auf die kostspielige Innenausstattung der Veranstaltungshalle hat sich das Gesamtvolumen der Investitionen im neuen Bad Hersfelder Schilde-Stadtpark auf nunmehr 27 Millionen Euro reduziert. Davon muss die Stadt jedoch lediglich die Hälfte selbst schultern, ein etwa gleich hoher Betrag wird durch Zuschüsse aus verschiedenen Quellen gedeckt.

10,4 Millionen Euro des städtischen Anteils von 13,6 Millionen Euro müssen über Kredite finanziert werden.

Im Schilde-Park wurden und werden folgende Baumaßnahmen umgesetzt:

• Die Freilegung und Renaturierung des Geisbachs.

• Das „neue“ Verwaltungsgebäude der Grenzebach BSH GmbH wurde abgebrochen. So auch alle anderen Gebäude und Anlagen auf dem Geände, mit Ausnahme der denkmalgeschützten Backsteingebäude (Veranstaltungshalle, Stockwerkshalle, alte Verwaltung).

• Die Veranstaltungshalle wird jetzt multifunktional gestaltet, in die südliche Stockwerkshalle wird die Wissens- und Erlebniswelt „wortreich“ einziehen, Eröffnung im September 2011.

• In der nördlichen Stockwerkshalle befindet sich schon jetzt die Lehrwerkstatt von Pro Waldhessen.

• Im alten Verwaltungsgebäude neben der Veranstaltungshalle befinden sich die Räume von „Studium Plus“, einem Ableger der Fachhochschule Gießen-Friedberg.

• Angrenzend an den Vlämenweg wird eine Parkgarage mit 189 Stellplätzen gebaut. Fertigstellung: Juni 2011.

• Im Zentrum des Areals entsteht eine Plaza mit Wasserspielen. (ks)

montagsinterview

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