Bürgermeister Fehling informierte sich im Innenministerium über Möglichkeiten zur Umsetzung

Sportpark nur als Ganzes förderfähig

Bad Hersfeld. Bürgermeister Thomas Fehling hat die Hoffnung, den geplanten Lullus-Sportpark doch noch realisieren zu können, noch nicht aufgegeben. Im hessischen Innenministerium hat er sich jetzt über die Möglichkeiten zur Umsetzung informiert.

Zunächst legte er den Gesprächspartnern im Ministerium den Sachstand zum Projekt dar. Es gebe, so Fehling, einen einstimmigen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem Jahr 2013, das Projekt anzugehen. Im Haushalt 2014 seien zwei Millionen Euro angesetzt und auch beschlossen worden. Allerdings habe die konkrete Ausschreibung für die Suche der erforderlichen Architekten keine Mehrheit im Stadtparlament gefunden.

Im Programm vorgesehen

Seitens des Ministeriums wurde bestätigt, dass Bad Hersfeld mit dem Titel „Lullus-Sportpark“ in dem Programm „herausragende Sportstätten“ vorgesehen sei, allerdings entsprächen die Planungsunterlagen noch nicht den geforderten Standards. Es müssen Unterlagen ergänzt werden. Das Vorhaben zeichne sich durch die Verknüpfung mehrerer Sport- und Freizeitanlagen sowie durch die Kooperation zahlreicher Vereine und die Schaffung einer barrierefreier Infrastruktur aus.

Zudem müsse es eine überregional bedeutsame Anlage werden, die als hessisches Aushängeschild und somit als touristischer Magnet wirke, erläuterte der Mitarbeiter im Ministerium. Sollte das Projekt auf die reine Sanierung einer Spielstätte reduziert werden, könne sie nicht in dem Programm berücksichtigt werden. Dann müssten andere Förderprogramme gefunden werden, die aber bei weitem nicht so leistungsfähig seien.

Der Bürgermeister erklärt: „Wir haben durch die Ablehnung eine Menge Zeit verloren. Wenn wir das Projekt machen und die in Aussicht gestellten Fördermittel bekommen wollen, dann muss jetzt die Vergabe beschlossen werden.“ Andere Städte stünden bereits in Wartestellung, wenn Bad Hersfeld tatsächlich auf die Förderung verzichten wolle, gibt Fehling zu bedenken. (red/zac)

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