Neuer Pächter übernimmt Lokal und Tradition

Das Sportlereck bleibt bürgerlich

Glücklicher Pächter: „Harry“ Gebru. Foto: Hornickel

Bad Hersfeld. Noch seien viele Modalitäten des Übergangs zu klären, sagte Karl Asbach als Repräsentant der Radeberger Gruppe, nachdem die Nachricht in der Stadt die Runde gemacht hatte: „Harry“ habe den Zuschlag für das „Sportlereck“ erhalten.

Noch vieles sei unklar, beispielsweise das gastronomische Konzept oder der Betrieb des Zeltes an Lolls.

Über die Vergabe der Außengastronomie zum Lullusfest entscheidet nicht nur die Radeberger-Gruppe als Besitzer der Immobilie, sondern an erster Stelle die Lullusfestkommission, die sich in dieser Frage auf den Sachverstand von Wilfried Roßbach, dem städtischen Cheforganisator verlässt. Der ist momentan in Urlaub.

Probleme dabei sieht Karl Asbach nicht. Harry Gebru habe als Gastronom „eine strahlend weiße Weste.“ Und sicher, so Asbach, werde sich das Sportlereck nicht in Harrys dritte Cocktailbar verwandeln. Die entsprechenden Verträge zwischen dem Gastronomen und der Radeberger-Gruppe, der die Immobilie gehört, sollen am Faschingsdienstag unterzeichnet werden. „Sicher ist, ich hab’s“, sagte Harry Gebru gestern lapidar.

„Luise“ vom Tisch

Damit ist klar, dass der Wirt der Cohibar seine Pläne zur Bewirtschaftung des früheren Luisenschulen-Komplexes nicht weiter verfolgt. Gebru hatte mit dem Eigentümer der Immobilie über die Einrichtung eines Steakshauses und einer Bar an der Front zum Parkhaus hin verhandelt. Dafür sucht Karl Asbach nun einen neuen Konzessionär. (kh)

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