Kreisjugendtag der Schützenjugend lockte den Nachwuchs nach Heinebach

Sport, Spiel und Spaß

Auf einen Blick: Die Kinder und Jugendlichen des Kreisjugendtags der Bogen- und Sportschützen nach der Ehrung und Preisvergabe mit ihren Betreuern, den Jugendwarten und den Gästen. Fotos: Vöckel

Heinebach. „Das ist ja toll, dass so viele Kinder und Jugendliche mitmachen!“ – Susanne Vogt, Vorsitzende des Schützenvereins Heinebach, freute sich über die gute Beteiligung am Kreisjugendtag der Schützenjugend. Ihr Verein hatte die Organisation und Ausrichtung des Treffens der Nachwuchssportler übernommen, das der bisherige Kreisjugendwart wohl angekündigt hatte, dann aber seine ehrenamtliche Tätigkeit wegen Überlastung beendete.

Vorbildliche Jugendarbeit

In die Bresche sprangen die Heinebacher Bogen- und Sportschützen, die eine vorbildliche Jugendarbeit betreiben. Das versicherten den Gästen der Erste Beigeordnete der Gemeinde, Horst Peschges, und Ortsvorsteher Fritz Aschenbrenner. Beide übergaben gemeinsam mit dem Kreisbeigeordneten Heinz Schlegel und dem Sportkreisvorsitzenden Paul Mähler die Preise an die Kinder und Jugendlichen, die beim Kreisjugendtag an mindestens sechs Stationen ihre Fitness und Geschicklichkeit unter Beweis gestellt hatten. Unter dem Motto Sport, Spiel und Spaß gab es ein vielfältiges Angebot.

Hessische Juniorenmeisterin

Im Vordergrund stand das Bogenschießen unter der sachkundigen Anleitung einer erfolgreichen Schützensportlerin: Der Zweiten der deutschen Bogenrangliste, der hessischen Juniorenmeisterin Julia Rode, die in der Bundesliga ihre Pfeile für den Zweitligisten Böddiger im Schwalm-Eder-Kreis fliegen lässt. Die Nationalmannschaftsangehörige, die vor vier Wochen bei der Bogen-Europameisterschaft in Dänemark für Deutschland startete, ist Mitglied im Schützenverein Heinebach.

Alle Pfeile ins Gold, diesen Versuch unternahm auch Heinz Schlegel. Der Kreisbeigeordnete hatte die attraktive Sportart im Vorjahr beim Eröffnen des Bogensportplatzes schon einmal getestet. Mit seinem Ergebnis war er durchaus zufrieden, doch „für alle Pfeile in die Mitte, muss ich wohl noch üben“. Die weiteren Stationen: Schießen mit dem Biathlon-Lichtpunktgewehr, Blasrohr, Vorderlader-Perkussionsgewehr und Wasserpistole, Eier-, Grasski- und Wasserlauf, Kegeln und den Puck beim Eishockeyspiel ins gegnerische Tor befördern.

Mit dem Pokal von Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt wurde der Verein mit den meisten Teilnehmern ausgezeichnet: Hönebach. Der Schützenverein aus der Gemeinde Wildeck stellte auch die jüngsten Teilnehmer: die vier Jahre alten Cedric und Philipp Schade. Sie erhielten einen Pokal des Alheimer Bürgermeisters Georg Lüdtke.

Der Hauptpreis bei der Verlosung ging ebenfalls an eine Hönebacher Jugendliche: Denise Schäfer. Ihr Preis, der bei dem heißen Sommerwetter durchaus sinnvoll sein kann: eine Eismaschine.

Von Herbert Vöckel

Kommentare