Hersfelder Gourmetrestaurant „L’Etable“ strahlt weit in die Region

Spitzenkoch Spies wieder hoch dekoriert

Patrick Spies

Bad Hersfeld. Die neuen Gourmetführer haben den Bad Hersfelder Spitzenkoch Patrick Spies vom Restaurant „L’Etable“ wieder hoch dekoriert: Einen Michelin-Stern und 17 Punkte im Gault Millau hat sich der 32-Jährige in seinem ersten Jahr an neuer Wirkungsstätte erkocht. Hinzu kommen jeweils drei Löffel beziehungsweise Diamanten im Aral-Schlemmeratlas und im Varta-Führer.

Der aus Eiterfeld stammende Spies war als Nachfolger von Benedikt Faust im vergangenen März von der „Villa Hammerschmiede“ in Pfinztal heimatnah ins Gourmetrestaurant des Hotels „Zum Stern“ nach Bad Hersfeld gewechselt. Erklärtes Ziel von Spies und Hotelchef Achim Kniese war, den hohen Standard zumindest zu halten. Mitnehmen konnte der Eiterfelder seine in Pfinztal erkochten Auszeichnungen freilich nicht, er musste sich im „L’Etable“ neu beweisen.

Das ist gelungen. „Fürs erste haben wir es geschafft, doch zufrieden ist man nie,“ sagte Spies unserer Zeitung. Das Lob der Kritiker reichte er an seine Mitarbeiter in der Küche weiter: „Das Team ist wichtig, denn ich koche ja nicht alleine.“ Michelin-Stern und Punkte im Gault Millau strahlen weit über die Stadtgrenzen hinaus. „Das ist nicht nur für Bad Hersfeld von Bedeutung. Die Leute kommen auch aus der weiteren Umgebung, um die Kochkunst von Patrick Spies zu erleben,“ sagte Hanns-Karl Madelung, Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Hersfeld-Rotenburg. Madelung schätzt Spies als „ganz hervorragenden Koch und netten Kollegen.“

Die Bedeutung der Auszeichnungen unterstreicht ein Blick auf die Landkarte der Michelin-Sterne: Der nächste leuchtet in Herleshausen, doch in Kassel und Fulda bleibt es dunkel. Der Gault Millau hat in Hessen nur zwei Restaurants höher bewertet als das „L’Etable“.  hintergrund, zum tage

Von Karl Schönholtz

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