Bürgermeister wollen mit Veranstaltern sprechen

Sperrzeitregelung wird vertagt

Hersfeld-Rotenburg. Eine einheitliche Sperrzeitenregelung für Kirmesveranstaltungen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wird es in dieser Saison nicht geben.

Die Bürgermeister haben sich in ihrer jüngsten Dienstversammlung darauf geeinigt, das Thema zunächst zu vertagen. Bis zum Jahresende soll nach Auskunft des Versammlungsvorsitzenden Thomas Baumann eine einheitliche Lösung angestrebt werden. In der Zwischenzeit wollen die Rathauschefs offenbar verstärkt das Gespräch mit den Veranstaltern suchen.

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Ein Konzept zu einheitlichen Lärm- und Jugendschutzauflagen hatte unter anderem vorgesehen, dass Kirmesveranstaltungen um drei Uhr enden und eine halbe Stunde später das Gelände geräumt werden soll. Vor allem das Räumen hatte Kritik von Jugendorganisationen der Parteien sowie Kirmesveranstaltern hervorgerufen. Dieser Passus des mit Unterstützung der Polizei erstellten Konzeptes ist jetzt offenbar vom Tisch. Das Räumen sei auch nicht im kommunalen Interesse, betonte Baumann. Jugendschutzregelungen seien ohnehin rechtsverbindlich, betont Baumann.

Einer Protest-Gruppe im Internet-Netzwerk Facebook waren mehr als 1000 Nutzer beigetreten 580 unterzeichneten bisher eine Petition. Mehrere Gemeinden hatten angekündigt, die Ursprungsregelung nicht mitzutragen. (jce)

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